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Action-Cams Kaufberatung

Action-Cams für jede Gelegenheit!

Actioncam

Actioncam

Die Kamera mit nach draußen nehmen und beim Klettern, Skaten oder Motorradfahrern immer live dabei sein: Dafür wurden Action-Cams entwickelt. Was die Geräte können sollten, damit sie auch in solchen Extrem-Situationen noch perfekte Bilder liefern, haben wir in unserer Kaufberatung zusammengefasst.

Als kompakte, digitale Videokamera ist die Action-Cam vor allem für den Einsatz beim Sport gut geeignet. Aufgrund ihres tendenziell leichten und extrem kompakten Gehäuses, werden die kleinen Kameras gerne an Helmen oder Sportgeräten befestigt, um die Sportler selbst in Extremsituationen aufzunehmen. Typisch für Action-Cams sind die oft weitwinkligen Fischaugen-Objektive, durch die ein sichtbarer Radius bis 180 Grad, bei einigen Modellen sogar bis 200 Grad, erreicht werden kann. Für einen Kletterer wird es so beispielsweise möglich, seine Zuseher mit auf seinen Weg zu nehmen und schafft es dabei sowohl ihn selbst als auch seine Sichtweise aufzunehmen.

Welche Auflösung ist notwendig?

Die Frage der richtigen Auflösung ist immer auch eine Frage des Verwendungszwecks. Bevor man sich für eine Kamera entscheidet, sollte man also darüber nachdenken, in welchen Bereichen die Kamera vorwiegend zum Einsatz kommen wird. Benötigen man sie vor allem zu Video Analyse-Zwecken, dann ist man mit einer FullHD-Kamera bestens ausgerüstet. Geht es hingegen nicht nur um flüssige Aufnahmen, sondern auch um deren Detailreichtum, dann kann sich der Kauf einer 4K -amera durchaus lohnen. Klarer Vorteil der höheren Auflösung: Dank der hohen Ausgangsqualität ist das Endprodukt, trotz Qualitätsverlust in der Nachbearbeitung, noch sehr hochwertig. Dafür liegt man mit FullHD-Modellen preislich deutlich unter 4K Geräten. Abgesehen vom höheren Preis ist auch zu beachten, dass 4K-Modelle deutlich mehr Akku und Speicherplatz benötigen. Neben der Auflösung ist jedoch auch die Bildwiederholungsrate wichtig, die in fps (Bilder pro Sekunde) angegeben wird und immer über 24 liegen sollte. Für rasante Action werden in der Regel 60 bis 120 fps empfohlen.

Was hat es mit dem Weitwinkelobjektiv auf sich?

Da Action-Cams ursprünglich dafür entwickelt wurden, damit Sportler sie am Körper tragen können und Surfer ihr Board oder Schifahrer ihre beiden Bretter im Bild haben, brauchen diese einen dementsprechend großen Bildwinkel. Bei normalen Aufnahmen kann der extreme Weitwinkel allerdings für Probleme sorgen. Gewöhnlich sind die kleinen Kameras jedoch mit 2 bis 3 verschiedenen Winkeleinstellungen ausgestattet, wobei bei Action-Aufnahmen im Normalfall die maximale Einstellung benützt wird, damit das Bild an sich ruhiger wirkt.

Besonders in Extremsituationen wichtig: Ein guter Bildstabilisator

Bei besonders schnellen und unruhigen Fahrten, wie beispielsweise mit dem Mountainbike, werden eine Vielzahl an Vibrationen auf die Action-Cam übertragen. Aus diesem Grund ist es, bei einer solchen Nutzung, von entscheidendem Vorteil, auf eine Kamera mit digitalen Bildstabilisatoren zu setzen, damit die Erschütterungen und Vibrationen nicht mit aufs Bild gelangen. Fehlt diese Funktion oder ist nur unzureichend entwickelt, werden die Endergebnisse verwackelt aussehen.

Die Frage der Belichtung

Action-Cams reagieren oft sehr sensibel auf Gegenlicht, das kann zu einigen ungewollten Effekten wie Flecken führen. Auch bei Dunkelheit nimmt die Leistung stark ab und unscharfe Bilder werden produziert, da im besten Fall bei Nachtaufnahmen ein großer Sensor und ein lichtstarkes Objektiv die Arbeit übernehmen. Die kleinen Actionkameras sind mit solchen allerdings nicht ausgestattet. Die meisten Action-Cams übernehmen daher viele der Belichtungseinstellungen selbst. Allerdings ist oftmals eine Belichtungskorrektur möglich, mithilfe derer es möglich wird, grundsätzlich etwas heller oder dunkler zu belichten. Mit dem EV-Wert gelingt es über die Blende die Belichtungszeit und somit die Helligkeit des Bildes zu kontrollieren.

Displays, 1-Knopf-Bedienung und Halterungen

Da nicht alle Action-Cams ein Display besitzen und einige davon sogar ohne Status-Anzeige auskommen, sollte man sich in erster Linie an die dazugehörige Smartphone-App halten, die in der Regel eine gute und einfache Bedienung, wie auch eine optimale Bildkontrolle bietet. Im Vorfeld gilt es dann nur noch zu beachten, ob die Kamera auch WLAN und Bluetooth zur Datenübertragung anbietet. Einige Kameras wurden auch mit einer praktischen Ein-Knopf-Bedienung ausgestattet, bei der mit einem einzigen Knopfdruck auf den Auslöser sowohl die Kamera eingeschaltet wird, als auch die Videoaufnahme automatisch startet. Durch erneutes Drücken wird die Aufnahme gestoppt und die Kamera ausgeschaltet. Jener Faktor, der wohl den meisten am Herzen liegt, ist die Auswahl der Halterungen. Viele Hersteller liefern aus diesem Grund gleich mehrere Halterungen mit. Zusätzlich erworbene Befestigungsmöglichkeiten können etwas teurer ausfallen.

Soll meine Action-Cam 3D-fähig sein?

Wenn Sie sich weder im Kino, noch daheim vor dem Fernseher dem 3D-Vergnügen entziehen können, wird auch das Filmen in 3D einen großen Anreiz für Sie darstellen. Eine Handvoll kleiner Kameras unterschiedlicher Hersteller gibt es, die das auch möglich machen. Wer sich für ein 3D-fähiges Gerät entscheidet, sollte in besonderem Maße auf die Zoom-Funktion achten. Bei einigen Geräten wird beim Filmen in 3D aus dem 10-fach Zoom nämlich ein 5-fach Zoom.