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Birdwatching

Birding – altes Hobby, neuer Trend

Fernglas
Creative Commons Pixabay

Fernglas

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Fernglas

Das neue Kino findet draußen in der Natur statt – Vögel zu beobachten liegt wieder im Trend. Auch Stadtmenschen haben so eine Chance für eine kleine Portion Natur im stressigen Büroalltag.

Noch vor einigen Jahren wurde wohl noch schief angeschaut wer sich dazu entschloss stundenlang in den Himmel zu blicken und darauf zu warten, dass ein besonders interessant gefiederter Vogel vorbeiflattert. Heute schauen wir schief zurück, aber nur deshalb weil der Nacken nach einer ausgiebigen "Birding-Tour" etwas steif geworden ist. Ansonsten liegt man mit diesem Hobby momentan genau richtig und voll im Trend.

Mehr ist das neue Weniger

Wer es nicht schafft, sich ohne Smartphone einen Film anzusehen oder beim Musik hören nicht gleichzeitig auch noch schnell die Küche auszusortieren, wird auch verstehen, warum Birding momentan einen echten Aufschwung erlebt. Einfach nur wandern zu gehen oder im eigenen Wohnzimmer zu meditieren ist schließlich viel zu eindimensional – ein Mehrwert muss her. Und der flattert fröhlich über unsere Köpfe hinweg. Gleichzeitig ist ein Wissenszuwachs über die Natur garantiert und jedem wird automatisch auch ein kleines Erfolgserlebnis mitgeliefert – irgendeinen Vogel sieht nämlich bestimmt auch das büromüdeste Auge. Anders als bei Pokémon Go – dem eine zugegeben etwas weitläufige Ähnlichkeit mit Birding zugeschrieben werden kann – braucht man beim Birding auch keinen Handyempfang oder Datenvolumen. Es genügt, sich für das richtige Fernglas zu entscheiden.

Das Fernglas: Adleraugen für alle

Früher oder später wird es jedem ambitionierten Birder nicht mehr reichen nur zwischen einer Amsel und einem Specht zu unterscheiden. Um Gefiederfarbe, Überaugenstreif oder Schnabelform zu erkennen, braucht man das richtige Werkzeug – und das ist in diesem Fall natürlich das Fernglas. Die wichtigste Information über die Leistung des Fernglases bietet eine Zahlenkombination, die auf jedem Fernglas zu finden ist – wie etwa „10 x 40“. Die erste Zahl beschreibt die Bildvergrößerung – hier 10fach – und macht vorstellbar, um wie viel näher ein Objekt dem Betrachter erscheint. Weitere Infos zum Fernglas-Kauf finden Sie in unsere Kaufberatung.

Hashtags, Blogs und Co

Ein Trend ist natürlich erst dann ein richtiger Trend, wenn er mit Blogs und Hashtags ausgestattet wurde. Der Blog "hipsterbirders" hat sich ganz der Vogelbeobachtung verschrieben und packt diese optisch in hippes Gewand. Zusätzlich begründete David Lindo, einer der Organisatoren des Londoner Vogelfestivals einen neuen Trend – Urban Birding. Damit wendet er sich speziell an urbane Bevölkerungsschichten und möchte auch besonders müde Augen auf die wenigen Fleckchen Natur in der Stadt lenken. Auf seiner Website theurbanbirder.com liefert er zahlreiche Beweise dafür, dass sich Vogelbeobachtung als Hobby einfach abstauben lässt.

Vogelbeobachtung in Österreich

Die Seite bird.at wendet sich an alle, die sich auch zur Vogelbeobachtung nicht allzu weit aus den städtischen Gefilden bewegen möchten. Hier wird nicht nur darüber aufgeklärt welche Vögel sich in Stadtnähe aufhalten, sondern auch wo diese genau zu finden sind. Alle, die es etwas weiter hinauszieht, werden im burgenländischen Seewinkel ihr Glück und auch den ein oder anderen Vogel finden. Von 425 Vogelarten, die in Österreich nachgewiesen werden können, kann man 350 davon auch im Seewinkel entdecken.