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Birdwatching

Birding – altes Hobby, neuer Trend

Fernglas & Vogel-Enzyklopädie zum Vögelbeobachten

Das neue Kino findet draußen in der Natur statt – Vögel zu beobachten liegt wieder im Trend. Auch Stadtmenschen haben so eine Chance auf eine kleine Portion Natur im stressigen Büroalltag.

Noch vor einigen Jahren wurde man wohl noch schief angeschaut, wenn man sich dazu entschloss, stundenlang in den Himmel zu blicken und nach schön gefiederten Vögeln Ausschau zu halten. Heute schauen wir schief zurück, aber nur weil unser Nacken nach einer ausgiebigen Birding-Tour etwas steif geworden ist. Dieses Hobby liegt momentan nämlich voll im Trend.

Multitasking in der Natur

Heutzutage sind wir es gewohnt, vieles gleichzeitig zu machen: Während man die Küche aufräumt, lauscht man der neuen Podcast-Folge oder weilst die Lieblingsserie läuft, sucht man am Smartphone nach den neuesten Sneakers. So lässt es sich auch nachvollziehen, warum Birding momentan einen echten Aufschwung erlebt. Einfach nur wandern zu gehen oder im eigenen Wohnzimmer zu meditieren ist viel zu eindimensional – ein Mehrwert muss her! Und der flattert fröhlich über unsere Köpfe hinweg: Vögel! Gleichzeitig lernt man mehr über die Natur und sammelt Erfolgserlebnisse – und zwar jedes Mal, wenn man einen Vogel entdeckt. Anders als bei Pokémon Go – einem Spiel mit gewisser Ähnlichkeit zu Birding – braucht man beim Birding keinen Handyempfang oder Datenvolumen. Es genügt, sich analog für das richtige Fernglas zu entscheiden.

Das Fernglas: Adleraugen für alle

Früher oder später wird es jedem ambitionierten Birder nicht mehr reichen, nur zwischen einer Amsel und einem Specht zu unterscheiden. Um Gefiederfarbe, Überaugenstreif oder Schnabelform zu erkennen, braucht man das richtige Werkzeug – und das ist in diesem Fall natürlich das Fernglas. Die wichtigste Information über die Leistung des Fernglases bietet eine Zahlenkombination, die auf jedem Fernglas zu finden ist – wie etwa „10 x 40“. Die Zahlenkombination gibt Auskunft über die Bildvergrößerung des Fernglases – hier 10fach – und macht vorstellbar, um wieviel näher ein Objekt dem Betrachter erscheint.

Digitale Begleiter

Die Faszination rund um die Vogelbeobachtung findet sich auch in zahlreichen Blogs begeisterter Birdwatcher wieder. Der Blog Hipster Birders hat sich ganz diesem spannenden Hobby verschrieben und zeigt atemberaubende Nahaufnahmen der gefiederten Tiere. Die interaktive Hotspot-Map auf eBird.org gibt Birdwatchern Auskunft, ob und wie viele Vogelarten am Wunschstandort vorzufinden sind.

Für all jene, die das Vogellexikon nicht immer mitschleppen möchten und aus dem Gedächtnis nicht jede Vogelart erkennen können, gibt es die praktische App Merlin-Bird ID. Die App stellt dem Nutzer 5 einfache Fragen um den gesichteten Vogel zu identifizieren. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, ein Foto des Vogels hochzuladen. Über die App können über 6.000 Vogelarten aus Nord- und Südamerika, Europa, Asien und Australien identifiziert werden.

Möchte man nur vom Zwitschern erkennen, welcher Vogel dafür verantwortlich ist, ist die App BirdNET sehr nützlich. Die App ermöglicht, eine Tonaufnahme der Vogelgeräusche hochzuladen und der richtigen Vogelart zuzuordnen.

Vogelbeobachtung in Österreich

Die Seite bird.at wendet sich an alle, die sich auch zur Vogelbeobachtung nicht allzu weit aus den städtischen Gefilden bewegen möchten. Hier wird nicht nur darüber aufgeklärt, welche Vögel sich in Stadtnähe aufhalten, sondern auch wo diese genau zu finden sind.

In Wien kann Urban Birding in den vielen Parkanlagen der Stadt – besonders gut im Augarten im 2. Wiener Gemeindebezirk – betrieben werden.

Alle, die es etwas weiter hinauszieht, werden im burgenländischen Seewinkel am Neusiedler See ihr Glück und auch den ein oder anderen Vogel finden. Von 425 Vogelarten, die in Österreich nachgewiesen werden können, kann man 350 auch in diesem Nationalpark entdecken.

Das oberösterreichische Innviertel ist ein wahrer Geheimtipp für Vogelliebhaber! Abhängig von der Jahreszeit lässt sich hier eine Vielzahl an Vogelarten beobachten. Für Gruppen werden spannende Führungen angeboten, um gemeinsam das Europareservat und die darin vorkommende Vogelfauna zu erkunden. An den Stauseen am Unteren Inn, Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung, lassen sich besonders Stock- und Krickenten oder Schwäne beobachten.