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Kaufberatung Drohnen

Darauf muss man beim Drohnenkauf achten

Drohne

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Vielleicht stellen sie uns schon bald unsere Post zu oder erledigen unsere Einkäufe – die technische Weiterentwicklung der Drohne ist schließlich noch längst nicht ausgereizt. Bevor Sie sich allerdings selbst eine zulegen, sollten Sie sich vor allem überlegen wo und wofür Sie dieses technisch ausgefeilte Gerät nutzen möchten.

Drohnen sind Allroundtalente und werden inzwischen professionell zum Transport oder für Filmaufnahmen genutzt, mit kleinen Sportdrohnen werden sogar internationale Flugturniere ausgefochten. Wer sich das erste Mal eine Drohne anschafft, sollte erstmal zu kleinen Übungsmodellen greifen, bevor tausende von Euro gegen den nächsten Baum geflogen werden. Zudem muss man sich vor dem Drohnenkauf über alle Regelungen und Gesetze kundig machen, damit der Drohnenflug nicht zur Straftat wird.

4K oder FullHD?

Eine der wichtigsten und spannendsten Funktionen für Verbraucher ist natürlich die Videofunktion. Mittlerweile gibt es bereits schon günstige Modelle, die Videos in 4K Auflösung aufnehmen können. Allerdings sollten Sie sich überlegen, auf welchen Geräten Sie das aufgenommene Material bearbeiten und abspielen wollen – es muss schließlich auch mit 4K arbeiten können. In der Regel reicht FullHD aus und liefert den Vorteil, in Bezug auf die Hardware nicht ganz so anspruchsvoll zu sein. Filmen Sie allerdings oft Tiere, Sport oder andere bewegte Szenen, kann ein 4K-Gerät zu überraschend guten Ergebnissen führen.

WLAN – Vorteil oder Gefahr?

Hobby-Drohnen werden in der Regel via Smartphone und Tablet gesteuert. Dazu bieten die Hersteller meist praktische Apps an, die man sich sowohl für Android als auch für iOS herunterladen kann. Hier ist vor allem das Livestreaming interessant, das es ermöglicht die Aufnahme direkt auf das Smartphone oder das Tablet zu übertragen. Falls Sie sich für ein Gerät mit Fernsteuerung entscheiden, werden Sie feststellen, dass aus ebenjenem Grund manche Modelle auch Fernbedienungen mit integriertem LC-Display besitzen. Andere Hersteller kombinieren die Funksteuerung mit einer Halterung in die das Smartphone gesteckt werden kann. Eine andere Verknüpfungs-Variante ist, das Gerät per WLAN mit dem Smartphone zu verbinden. Diese Möglichkeit ist allerdings nicht ganz unumstritten, da sie die Gefahr von Hackerangriffen etwas erhöht. Außerdem reicht die WLAN-Verbindung meist nicht so weit wie jene der Fernsteuerung. Für den normalen Freizeitbedarf, sollte aber ohnehin immer eine Sichtverbindung mit dem Gerät bestehen.

Die Flugdauer

Wie lange der Akku hält wird von vielen Kunden als wichtiges Kaufkriterium angegeben. Die Flugzeit vieler Geräte bewegt sich in etwa zwischen 7 und 20 Minuten und teilweise bereits bis zu 30 Minuten – das sollte im Normalfall auch ausreichend sein. Wie lange der Akku tatsächlich hält, hängt von der Größe des Akkus und seiner Leistungsfähigkeit ab.

Fernsteuerung – ja oder nein?

Wenn Sie ihr Smartphone nicht als Fernbedienung nutzen wollen, sollten Sie sich nach einer Drohne umsehen, die ihre eigne Fernbedienung mitbringt. Bezüglich der Qualität des Geräts spielt diese Entscheidung eigentlich keine Rolle, da mittlerweile beide Systeme sehr gut ausgereift und einfach zu bedienen sind. Diese Entscheidung ist rein vom Geschmack des Nutzers abhängig.

Wo soll die Drohne überwiegend genutzt werden?

Wird die Drohne vor allem Indoor genutzt, eignen sich kleine Mini- oder Nano-Drohnen besser als größere. Die Steuerung der kleinen Geräte ist nicht nur einfacher, sondern vor allem auch sehr präzise – Türen, Pflanzen und Ecken werden so nicht gefährdet und auch die Chancen, die Drohne wieder heil in Empfang nehmen zu können, stehen besser. Wollen Sie die Drohne hingegen vorwiegend im Freien nutzen, sollten Sie sich überlegen in ein Gerät mit integrierter Kamera zu investieren. Drohnen mit sogenannter „FPV“-Möglichkeit (first person view) erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und haben den Vorteil, dass der Pilot die Perspektive seines Geräts in Echtzeit übertragen bekommt. Abhängig vom Einsatzort der Drohne kann das schon in besonderem Maße spektakulär und spannend sein. Außerdem ist darauf zu achten, dass Drohnen, die viel im Außenbereich unterwegs sind, auch einige andere technische Assets mehr mitbringen. Stabilisatoren und eine zusätzliche Coming-Home-Funktion können sich durchaus positiv auf die Nutzung auswirken. Letztere ist vor allem dann wichtig, wenn starke Windböen das Gerät aus der Reichweite der Fernbedienung hinaustragen. Es gibt allerdings auch Kombigeräte, die sowohl den Ansprüchen drinnen als auch denen draußen genügen: Sie bieten solide Funktionen, ohne sich dabei speziell auf eine Komponente zu fixieren.

Praktisch: Die Coming-Home-Funktion

Durchschnittlich beträgt die Reichweite der meisten Drohnen etwa 20 bis 80 Meter. Allgemein gilt, dass das Gerät entsprechend teurer wird, wenn man sich eine größere Reichweite wünscht. Für die Nutzung im Außenbereich empfiehlt es sich nicht nur eine Drohne mit GPS-Tracker zu kaufen, sondern auch darauf zu achten, dass das Gerät mit einer Coming-Home-Funktion ausgestattet wurde. Diese sorgt dafür, dass das Gerät selbstständig in die Reichweite der Fernbedienung zurückkehrt, falls es von einer heftigen Windböe davongetragen wurde.