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Kaufberatung Bügeleisen & Dampfbügelstation

Darauf sollte man beim Kauf von Bügeleisen und Bügelstation achten!

Bügeleisen

Bügeleisen

Bügeleisen ist nicht gleich Bügeleisen, auch wenn man das vermuten könnte. Auch beim Kauf der kleinen Helfer gibt es einige Dinge zu beachten, damit die Kleidung geschont wird. Welche das sind, verraten wir in unserer Kaufberatung.

Bügeln sollte leicht von der Hand gehen. Deshalb reicht es in der Regel, sich im Privathaushalt für ein herkömmliches Dampfbügeleisen zu entscheiden. Allerdings sollte dieses mit mindestens 40 g/min Dampfmenge und mindestens 100 g/min Dampfstoß ausgestattet sein. Für Vielbügler hingegen ist eine Dampfbügelstation, mit 4 bis 6 bar Dampfdruck in der Regel besser geeignet. Beim Kauf des richtigen Bügeleisens sind einige Eigenschaften als unbedingte Voraussetzung anzusehen. Dampfspitze, Überhitzungsschutz, automatische Abschaltung und eine stabile Abstellfläche sollten zur Grundausstattung eines guten Dampfbügeleisens zählen. Auch auf das Material der Bügelsohle ist zu achten – diese reichen von Aluminium bis Keramik und dementsprechend auch von günstig bis teuer.

Wie viel Dampf ist notwendig?

Die Dampfmenge eines Bügeleisens wird immer in Gramm pro Minute angegeben. Die meisten Allroundtalente unter den Dampfbügeleisen bieten mit 40 g/min eine vernünftige Lösung an, weil der Dampf damit die meisten herkömmlichen Stoffe durchdringt. Um bei schwereren Textilien, wie Jeans oder Leinen, den gleichen Effekt zu generieren, werden viele Bügeleisen mit einem zusätzlichem Dampfstoß ausgestattet, der in den meisten Fällen über 100 g/min beträgt. Grundsätzlich gilt, dass eine größere Dampfmenge die Arbeit, auch beim Bügeln dickerer und schwerer Textilien erleichtert, allerdings geht sie auch damit einher, dass sich der Wasserbehälter des Geräts schneller leert. Zusätzlich besteht, bei normaler Wäsche, die Gefahr, dass sie zu stark durchfeuchtet wird. Sie kann damit nicht sofort in den Schrank gehängt oder gelegt werden und muss deshalb nach dem Bügeln zuerst noch an der Luft getrocknet werden.

Bei durchschnittlichen Bügelmengen reicht in der Regel also ein Bügeleisen mit mittleren Dampfwerten aus. Andernfalls wäre – auch aufgrund des entsprechend größeren Wassertanks – eine Dampfbügelstation zu empfehlen. Die Dampfmenge eines Bügeleisens ist jedoch nicht das einzige aussagekräftige Kriterium, wenn es um die Leistungsfähigkeit des Geräts geht. Anordnung und Anzahl der Dampfdüsen, Gleitverhalten der Bügelsohle sowie eine möglichst gleichmäßige, konstante Dampfproduktion sollten ebenfalls in die Kaufentscheidung miteinbezogen werden.

Warum ist eine Dampfspitze von Vorteil?

Ein Großteil der Bügeleisen am Markt heizt nicht gleichmäßig auf. Im Normalfall entwickelt sich im vorderen Teil der Bügelsohle eine größere Wärme als hinten. Das macht es umso wichtiger auch die vordere Spitze zum Dampfen zu bringen. Dafür sorgt die Dampfspitze und verhindert so, dass man mit einem sehr heißen Element über trockene Textilien reibt. Es lohnt sich also, vor dem Kauf, einmal über die Anordnung der Dampfauslässe an der Bügelsohle zu schauen. Erwähnenswert ist außerdem, dass die Temperatur der Sohle nur wenig über die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Bügeleisens aussagt. Diese ist nämlich streng normiert. Verfügt ein Bügeleisen über drei Stufen, so weist die erste Stufe eine Temperatur von 110° C, die zweite Stufe 150° C und die dritte Stufe 220° C auf. Anhand der Wattangabe können Sie sich darüber informieren, wie schnell Ihr Gerät aufheizt. Die Leistung liegt durchschnittlich bei 1500 bis 3000 Watt, wobei sich bei Produkten mit höherer Leistung die Aufheizzeit dementsprechend verringert und auch hohe Temperaturen über einen längeren Zeitraum konstant gehalten werden können.

Nie ohne Überhitzungsschutz

Um risikofreies Bügeln möglich zu machen, ist ein mit Überhitzungsschutz ausgestattetes Gerät sehr zu empfehlen. Der Schutzmechanismus sorgt dafür, dass sich das Gerät automatisch abschaltet, bevor es wirklich brenzlig wird. Denn selbst bei einer stabilen Abstellfläche ist die Gefahr eines Wackelkontakts gegeben, infolgedessen sich brennbares Material sofort entzünden kann. Modelle höherer Preisklassen verfügen darüber hinaus noch über Schutzvorrichtungen, die das Gerät zum Abkühlen bringen sobald sich die Hand vom Griff löst.

Die Frage des Wassers

Viele Mythen und ebenso viele Forumseinträge ranken sich mittlerweile um die Frage, ob normales Leitungswasser in Bügeleisen eingefüllt werden darf. Zusätzlich kommt es manchmal vor, dass Hersteller nicht angeben, ob Leitungswasser in den Wassertank des Bügeleisens gefüllt werden darf oder nicht. Wird explizit darauf aufmerksam gemacht, dass aufgrund des im Leitungswasser vorhandenen Kalkanteils, das Bügeleisen nicht mit Leitungswasser funktioniert, muss destilliertes Wasser verwendet werden. Neben im Handel erhältlichem Bügelwasser kann auch Kondenswasser aus dem Trockner verwendet werden, welches nach dem Trocknerdurchlauf größtenteils entkalkt ist. Viele moderne Geräte besitzen mittlerweile allerdings ein eingebautes Antikalksystem, welches den Gebrauch von normalem Leitungswasser unproblematisch macht.