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Kaufberatung Gerfrierschrank

Das müssen Sie beim Gefrierschrank-Kauf beachten!

Eisfach

Eisfach

Wem ein Kombi-Gerät aus Kühl- und Gefrierschrank nicht genügt, weil man im Alltag häufiger auf Tiefkühlprodukte setzt oder viele Nahrungsmittel einfrieren möchte, der sollte den Kauf eines separaten Gefrierschranks andenken. Was man beim Kauf beachten sollte, lesen Sie hier.

Ein reiner Gefrierschrank wird separat, beispielsweise direkt neben dem Kühlschrank aufgestellt. In Punkto Größe sollten Sie gut informiert an den Kauf herangehen, denn nicht nur technische Neuerungen haben Einfluss auf den Stromverbrauch, sondern auch Bauart und Größe. Je mehr Produkte tiefgefroren sein sollen, desto mehr Energie muss dazu auch aufgebracht werden. Natürlich sollte auch die Energieeffizienzklasse eine Rolle spielen, denn ein Gefriergerät ist normalerweise mehr als 10 Jahre in Betrieb und läuft während dieser Zeit eigentlich ständig – 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr. Der etwas höhere Kaufpreis für ein A+++-Gerät rechnet sich in der Regel also schon nach einigen Jahren.

Eingebaut oder freistehend?

Beim Kauf eines Gefrierschrankes stellt sich zu Beginn immer erstmal die grundlegende Frage, ob ein Standgerät oder ein Einbaugerät gekauft werden soll. Dies ist in erster Linie von Ihrer individuellen Küchensituation, der Küchenplanung und dem Aufstellort abhängig. Einbaugeräte sind vor allem dann zu bevorzugen, wenn die Küche bereits eingerichtet wurde und ein bestehendes Gerät nur ersetzt werden muss. Solche Modelle werden in die vorhandene Küchenzeile integriert und auch dementsprechend verkleidet. Als Vorteil ist hier auch anzuführen, dass diese oftmals leiser wahrgenommen werden als freistehende Geräte, da sie hinter Möbelschränken verbaut sind. Freistehende Geräte finden sich meist in solchen Küchen, in denen keine Nische für die Integration eines Einbaugeräts gefunden wurde, oder wenn ein Zweitgerät gebraucht wird. Viele dieser Geräte sind glücklicherweise einschubfähig – können also dank Frontbelüftung zwischen Küchenschränken unter die Arbeitsplatte geschoben werden. In einigen Fällen werden Standkühlgeräte auch als Unterbaugeräte angeboten.

Nutzinhalt und Platzierung des Geräts

Allgemein rechnet man mit etwa 40 bis 80 Litern Nutzvolumen pro Person. Dieses bezeichnet den Nettoinhalt, also jenen Bereich, der auch tatsächlich genutzt werden kann. Wenn Sie vorhaben, den Gefrierschrank intensiv zu nutzen, können Sie auch bis zu 120 Liter pro Person an Nutzinhalt berechnen. Sich vor dem Kauf zu überlegen, wofür der Gefrierschrank tatsächlich gebraucht wird, ist in jedem Fall sinnvoll und sollte nicht vernachlässigt werden. Wenn große Mengen Fleisch, wie etwa ein Viertel Rind oder ein Schwein jedes Jahr eingefroren werden, sollte die Anschaffung eines großräumigen Geräts, jenseits der 200 Liter, erwogen werden. Ist dies nicht der Fall und sollen vor allem im Handel erhältliche Tiefkühlprodukte und Reste von Mahlzeiten eingefroren werden, so wäre solch ein Gerät bestimmt zu groß und eine Kühl-Gefrierkombination sinnvoller. Bezüglich des Aufstellortes gelten für Gefrierschränke dieselben Regeln wie für Kühlschränke und Kombigeräte: Im Idealfall haben sie genug Platz zum Lüften und stehen nicht direkt neben einer Heizung oder dem Herd. Meistens passen Gefrierschränke sehr gut in Raumecken und mit einem Standardmaß von etwa 53 bis 68 cm weisen sie ähnliche Maße wie gängige Kühlschränke auf.

Wie sinnvoll ist die NoFrost-Technik?

Durch die in vielen Gefrierschränken, wie auch bereits in einigen Kühlschränken, eingebaute NoFrost-Technologie wird lästiges Abtauen hinfällig. Es handelt sich dabei um ein technisches Verfahren, bei dem ein spezielles Umluftsystem die feuchte Luft aus dem Gefrierraum ableitet. Der größte Vorteil einer eingebauten NoFrost-Technik ist, dass die Bildung von Eiskristallen im Inneren des Gefrierschranks verhindert wird. Dadurch spart man sich das häufig mühsame Abtauen und auch der Stromverbrauch sinkt merklich. Als einzige Nachteile dieser Technologie sind nur die teurere Anschaffung und die entsprechende Verkleinerung des Innenraums anzuführen, da die technische Ausstattung des Systems etwas an Platz benötigt.