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Kaufberatung Zelt

Das richtige Zelt für Ihren Urlaub!

Zelt

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Wandern in Island, Radreise in Norwegen oder auf dem Campingplatz mit der Familie: Das richtige Zelt ist der Schlüssel zu einem schönen Urlaub. Gerade Anfänger sollten einiges wissen und beachten, bevor Sie beim Zeltkauf zuschlagen. In unserer Kaufberatung sagen wir Ihnen, was ein Zelt alles können muss.

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, Zelt ist nicht gleich Zelt. Neben der offensichtlichsten Entscheidung, nämlich der Größe, sind auch Eigenschaften wie die Bauart, Beständigkeit und Farbe Faktoren, die in eine Kaufentscheidung mit einfließen sollten. Ein universell einsetzbares Standard-Kuppelzelt ist zwar für viele unterschiedliche Gelegenheiten einsetzbar, man muss jedoch immer Abstiche machen, sei es beim Transport, Platz oder der Wetterbeständigkeit.

Familienzelt oder Trekkingzelt

Am weitesten verbreitet und häufig am günstigsten sind Igluzelte und Kuppelzelte. Sie haben ich kreuzende Zeltstangen, sind einigermaßen robust und vor allem für das Zelten auf Festivals geeignet, da es zwar Wind und Wetter trotzt, man allerdings nicht zu tief in die Tasche greifen muss. Für eine längere Reise mit wechselnden Orten oder einen Urlaub auf dem Campingplatz gibt es allerdings deutlich bessere Optionen.

Als Familie auf dem Campingplatz mit vier Personen oder mehr ist ein Tunnelzelt geeignet. Es ist länglich gebaut, hat oft mehrere Schlafkammern und Stehhöhe. Bei Campingurlauben mit mehreren Personen verbessern getrennte Schlafkammern Privatsphäre und Komfort deutlich. Ein "Wohnzimmer", in dem man stehen kann, wird man vor allem dann zu schätzen wissen, wenn man einen oder mehrere Tage wegen schlechten Wetters im Zelt verbringen muss. Tunnelzelte sind nicht sehr wetterbeständig, da ihre längliche Form nicht gut gegen Wind geschützt ist. Auf Campingplätzen ohne extreme Bedingungen ist so ein Familienzelt allerdings ideal.

Ganz andere Eigenschaften müssen Trekkingzelte haben, die vor allem auf Radreisen oder Wanderungen zum Einsatz kommen und mitunter starkem Regen, Gewitter, Schnee oder Hitze ausgesetzt sind. Hier zählt zunächst einmal das Gewicht, denn wer das Zelt täglich über lange Strecken auf dem Rücken transportieren muss, merkt jedes zusätzliche Gramm. Dabei kann man sich schnell täuschen, da sich drei Kilogramm zwar nach wenig anhören, auf Dauer jedoch schwer sein können. Verteilt man die Utensilien jedoch auf zwei oder drei Träger, sind drei Kilogramm vollkommen in Ordnung. Man sollte mir 1 - 1,5 kg pro Person rechnen, wenn man nach einem kleinen, leichten Zelt sucht.

Wetterfest und Wassersäulen

Eine Angabe die für Zelte und wetterfeste Kleidung gleichermaßen gilt, ist die Wassersäule. Sie gibt an, wie durchlässig für Wasser ein Material ist. Zelte sind offiziell ab 1500 mm wasserdicht, für den Zeltboden gilt mit 2000 mm ein höherer Wert. Für extreme Bedingungen sollten die Werte jedoch deutlich höher sein, um eine tatsächliche Wetterbeständigkeit zu garantieren - auch, weil durch die Abnutzung mit der Zeit die Wassersäule abnimmt. Im Schnee kann ein Pyramiden-Zelt mit steilen Wänden sinnvoll sein, da kein Schnee auf dem Zeltdach liegen bleiben kann. Ist man in besonders heißen Regionen unterwegs, ist eine gute Belüftung sinnvoll, vor allem wenn mehrere Personen im Zelt schlafen.

Rot, Gelb oder Grün

Die Farbe eines Produktes ist und bleibt natürlich Geschmackssache, sollte jedoch nicht unterschätzt werden. In heißen Gegenden schützen beispielsweise helle Stofffarben wie sand oder beige vor zusätzlicher Hitze. Gelbe, rote und orange Zelte sind vor allem dann sinnvoll, wenn man allein reißt und gesehen werden möchte. Zudem geben hellere Zelte mehr angenehmes Licht in den Innenraum ab. Dadurch braucht man nicht so schnell eine Taschenlampe und bei schlechtem Wetter helfen die freundlichen Farben, nicht zusätzlich in schlechte Stimmung zu verfallen. Je nach Zeltlage sollte man jedoch im Hinterkopf behalten, dass gelbe Farbe Insekten anziehen könnte. Gut getarnt ist man auf Wald und Wiese vor allem mit Zelten in Naturtönen wie grün, braun oder grau. Damit ist man nicht nur vor unliebsamen Besuchern versteckt, sondern fügt sich optisch auch gut in die Umgebung.