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Rasenmäher Kaufberatung

Der ideale Rasenmäher für den Garten!

Rasenmäher

Rasenmäher

Jede noch so kleine Grünfläche braucht Pflege, doch nicht jeder Rasenmäher ist für jeden Rasen geeignet. Rasenmäher mit oder ohne Motor, Mulchfunktion, ohne Kabel und mit Akku – die Möglichkeiten sind zahlreich. Welche Eigenschaften er mitbringen muss, egal ob es ein perfekter englischer Rasen oder einfach nur eine Spielwiese sein soll, haben wir hier zusammengestellt.

Bevor man sich einen Rasenmäher zulegt, sollte man einige grundsätzliche Überlegungen anstellen. Entscheidend sind Größe, Lage und Beschaffenheit des Rasens, um ein ideales Ergebnis zu erzielen. Bis 150 Quadratmeter kann man ruhig noch zu einem Handrasenmäher greifen, bei der doppelten Fläche lohnt sich ein Mäher mit Akku und bis 600 m² sollte es ein Elektromäher sein. Obwohl es natürlich Spaß macht, lohnt sich ein Rasentraktor erst ab mindestens 1000 Quadratmetern, bis 1500 Quadratmeter kommt man auch gut mit einem Benzin Rasenmäher zurecht.

Spindelmäher oder Sichelmäher?

Ein Handrasenmäher ist in der Regel ein Spindelmäher, der vor allem für einen sehr gepflegte Rasen genutzt wird. Gute Geräte schneiden sehr präzise und sind in den meisten Fällen elektrisch oder handbetrieben. Spindelmäher sind dabei sehr empfindlich. Jeder Stein oder Ast kann die Schneideblätter beschädigen, daher ist eine ebene Fläche am besten für diese Mäher geeignet. Jene Spindelmähervarianten, die motorisiert sind, werden meistens von Rasenprofis für Fußballfelder oder Golfanlagen genutzt und sind für den Hausgebrauch viel zu teuer. Wer lieber schnell und unkompliziert einen Gebrauchsrasen kürzen möchte, ist mit einem Sichelmäher gut beraten. Was diese Rasenmäher in Präzision einbüßen, machen sie mit Geschwindigkeit wett. Zudem sind sie viel Robuster als Spindelmäher und können auch unebenes Gelände problemlos mähen.

Wendig oder schnell: Die richtige Schnittbreite finden

Ist die Rasengröße geklärt, sollte man sich die Rasenbeschaffenheit anschauen. Gibt es viele verwinkelte Bereiche mit Sträuchern und Bäumen, sollte man auf eine kabellose Variante zurückgreifen, da man sonst permanent das Kabel umlegen muss. Gleichzeitig sollte bei einem Rasen am Hang unbedingt darauf geachtet werden, dass der Rasenmäher einen Radantrieb hat, damit man sich bergauf oder bergab nicht zu schwertut.

Der nächste Schritt zum richtigen Rasenmäher ist es, sich über die Schnittbreite Gedanken zu machen. Selbstverständlich geht es schneller, wenn die Schnittbreite größer ist, jedoch ist der Rasenmäher zunehmend weniger wendig. Bei einer Schnittbreite von 32 Zentimetern braucht man in etwa 10 Minuten für 100 Quadratmeter und mit 52 Zentimetern Schnittbreite geht es doppelt so schnell. Alle Rasenmäher lassen es inzwischen zu, dass die Schnitthöhe eingestellt werden kann. Je nach Art des Mähers empfiehlt es sich manchmal, in zwei Etappen zu mähen: zunächst mit grob eingestellter Schnitthöhe und anschließend mit der eigentlich gewünschten Höhe. Gerade bei Handmähern ist das sinnvoll, damit man problemlos vorankommt.

So oft sollte der Rasen gemäht werden

Sind die Größenverhältnisse geklärt, kommt die Zeitfrage hinzu. Wie oft kommt man dazu, den Rasen zu mähen und wie häufig sollte man überhaupt mähen? Das hängt nicht nur von der eigenen Motivation ab, sondern auch von der Art des Rasenmähers. Spindelmäher können zu hoch gewachsenen Rasen nicht mehr sauber mähen, wohingegen Sichelmäher auch nach zwei Wochen noch problemlos schneiden können. Möchte man einen Rasenmäher mit Mulchfunktion, so muss man sich mindestens einmal, besser zweimal pro Woche der Rasenpflege widmen. Da beim Mulchen das Gras fein geschnitten wird und als Dünger auf dem Rasen bleibt, muss man darauf achten, dass nicht zu viel geschnitten wird. Ist das Gras beim Mähen zu lang, verfilzen die Rückstände. Möchte man keine Mulchfunktion, sollte man bei jedem Rasenmäher darauf achten, einen Grasfangkorb zuzukaufen, falls dieser nicht integriert ist.

Wartungsintensiver Motor oder unkomplizierter Handbetrieb

Auch die Wartung sollte beim Kauf eine Rolle spielen. Handrasenmäher sind relativ unkompliziert, einzig die Schnittblätter sollten kontrolliert werden, damit diese nicht an Schärfe einbüßen. Auch Rasenmäher, die elektrisch oder via Akku betrieben werden, müssen in der Regel nicht gewartet werden. Anders sieht es bei benzinbetriebenen Rasenmähern aus, die regelmäßig einen Ölwechsel bekommen sollten. Zudem müssen Zündkerzen und Luftfilter kontrolliert werden. Bei Rasenmähertraktoren sollte zusätzlich einmal im Jahr der Keilriemen nachgespannt werden.