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Kaufberatung Winkelschleifer

Der ideale Winkelschleifer für Ihre Bedürfnisse

Winkelschleifer

Winkelschleifer

Worauf ist beim Kauf eines Winkelschleifers zu achten und welche Funktionen sind überhaupt wichtig für Ihre Bedürfnisse? Bei den zahlreichen Modellen kann man schnell den Blick fürs Wesentliche verlieren. Wir zeigen Ihnen in unserer Kaufberatung, welche Merkmale für einen Winkelschleifer wirklich wichtig sind.

Kaum eine Erfindung hat nicht nur einen Gattungsnamen begründet, sondern auch noch gleich ein im Duden verewigtes Verb. Als die Unternehmer Ackermann und Schmitt 1922 unter eigenem Namen begannen ihre Erfindung – eine Handschleifmaschine mit FLEXibler Welle – zu produzieren, konnte sie davon nicht einmal träumen. Denn der namenstiftende Bauteil wurde technisch schon 1935 durch ein WINKELgetriebe ersetzt und 1954 final in moderne, beinahe aktuelle Form gebracht. Dennoch wurde „flexen“ schon in den Dreissigerjahren zum Synonym für den „Akt des Winkelschleifer verwendens“. Wäre „winkelschleifen“ auch gänzlich irreführend gewesen, so wäre vielleicht zumindest die nicht minder verquere Bezeichung „Flex“ für Winkelschleifer erspart geblieben. Die Dreingabe folgte Jahrzehnte später, 1996, mit der Umbenennung der Firma in „FLEX“, mit dem passenden Zusatz „Das Original.“ Heute haben die meisten großen Elektrowerkzeughersteller einen oder mehrere Winkelschleifer im Programm.

Bauweise

Eine dennoch gute Eselsbrücke bieten beide Namen in Kombination. Denn ein Winkelschleifer besteht aus einem Elektromotor, welcher über ein Winkelgetriebe eine flexible Trennscheibe erst in funktionelle Lage bringt. Mit der Entwicklung einher ging nämlich auch ein Schleifmittel, welches nicht bei kleinster Verkantung in unzählige Splitter zerspringen würde. Erreicht wird dies durch einen Verbund aus Gewebe und elastischer Kunstharzbindung. Diese Flexibilität ermöglicht erst die Anwendung als Trennschleifer für Metall, Stein und eine Vielzahl anderer Materialien, in einem Freihand geführtem Gerät. Weitere Flexibilität wird durch die relative junge Verwendung von leistungsstarken Akkus ermöglicht, was dem Naturell des Winkelschleifers als universelles Werkzeug auf Montagen und Baustellen sehr entgegenkommt.

Anwendung

Neben der Verwendung mit Trennscheiben für Metall und Stein, sowie Diamantscheiben für Beton und Keramik, kommen Schrupp- und Fächerscheiben zum Einsatz um Oberflächen zu schleifen oder zu polieren. Bei Metall-Trennscheiben ist Aufmerksamkeit bei der Verarbeitung von rostträgem Stahl (NiRo) und Aluminium geboten. Dafür gibt es spezielle Zusammensetzungen. Sonderformen stellen unter anderem Drahttopfbürsten, mit Schleifpapier belegbare Klettteller sowie Fellscheiben. Die Werkzeugaufnahme ist im Durchmesser genormt, was eine Vielzahl an Anwendungen über alle Marken hinweg garantiert. Scheibendurchmesser gibt es von 115 und 125mm für Kompaktgeräte, über 150 und 180mm für eher Zweihand geführte Universalgeräte, bis hin zu schweren Geräten mit 230mm.

Sicherheit

Der Winkelschleifer gilt als nicht ungefährliches Elektrowerkzeug, weshalb der Nutzer ein paar Sicherheitsvorkehrungen treffen sollte. Zusatzhandgriffe erleichtern nicht nur die Führung des Gerätes, sie verhindern auch, dass Werkstücke bei der Bearbeitung mit der zweiten Hand gehalten werden und somit erhöhtes Risiko auf Verletzungen besteht. Abdeckhauben – wenn auch manchmal sperrig – kanalisieren den Funkenflug und etwaige Splitter und Späne. Sie sind in ihrer Ausrichtung auf die Arbeitssituation anpassbar, das Werkzeug zum Lösen und wieder Befestigen ist oft in den Zapfenschlüssel oder in das Maschinengehäuse integriert. Auch bei sachgerechter Verwendung sollte zusätzlich immer eine Schutzbrille und Schutzhandschuhe getragen werden.