In wenigen Schritten zum passenden Produkt

so einfach gehts » ?

Drohne

Der Reiz der Vogelperspektive

Drohne
Pexels

Drohne

Luftaufnahmen sind heutzutage wohl so einfach wie noch nie zuvor. Dennoch sollten, vor dem Abheben der neuen Drohne, ein paar wichtige Dinge geklärt werden.

Während man für ein Video aus der Vogelperspektive früher, neben sehr viel Zeit, einen Hubschrauber und aufwendiges Kameraequipment gebraucht hat, reicht mittlerweile ein kleiner Quadrokopter aus, um gestochen scharfe Bilder aus der Luft zu erhalten. Natürlich fallen, beim Steuern einer Drohne, viele Aspekte in die Kategorie „Übungssache“, andere lassen sich unter dem Aspekt „intuitiv“ zusammenfassen. Trotzdem gibt es ein paar wichtige Parameter, die erfolgreiche Drohnenflug erfüllen sollte. Dazu gehört zum Beispiel das gemeinsame Austesten der Drohne. Gerade am Anfang lohnt es sich, für erste Videodrehs, zu zweit an die Sache heranzugehen. So wird es möglich, dass sich eine Person auf die Steuerung und das Display konzentriert, während die zweite Person die Drohne in der Luft verfolgt und den Drohnenpilot gegebenenfalls auf Hindernisse in der Luft hinweist.

Kameraeinstellungen

Es ist natürlich sinnvoll, alle Einstellungen vorzunehmen, bevor die Drohne abhebt. In der Praxis hat es sich bewährt, die ISO-Werte möglichst gering einzustellen – ein Wert von 100 reicht in der Regel, damit das Bild nicht zu grobkörnig wird. Bewährt hat sich außerdem ein ND-Filter auf der Linse. Er wirkt wie eine Sonnenbrille für die Kamera und sorgt so dafür, dass die Bilder nicht überbelichtet werden. Auch der Framerate sollte etwas Beachtung geschenkt werden – hier reichen im Normalfall 25 bis 30 Bilder pro Sekunde. Natürlich gibt es noch eine Reihe anderer Einstellungen, die sich je nach Wissen und Können, einstellen lassen. Im Zweifelsfall hilft der Automatikmodus weiter.

Ab in die Lüfte!

Wurde alles nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen eingestellt, kann die Drohne auch schon abheben. Der prinzipielle Vorgang lässt sich schnell und leicht schildern: Das kleine Fluggerät wird einfach auf dem Boden abgestellt, Pilot und Co-Pilot entfernen sich etwa fünf Meter von der Drohne. Befindet sich die Drohne schließlich in der Luft, wird sie zum Aufnahmeort gesteuert. Dabei sollte bedacht werden, dass die Akkulaufzeit gängiger Modelle nur bei 20 Minuten liegt. Der Flug sollte also gut geplant sein. Neben der Akkulaufzeit hat natürlich auch das Licht großen Einfluss auf die Flugbahn. Das Sonnenlicht direkt zu streifen, kann sich auf den Bildern sehr gut machen, die Sonne sollte allerdings nicht die ganze Zeit von vorne kommen.

Große Bögen

Dem Bildmaterial sieht man es auch an, wenn der Pilot oder die Pilotin eine ruhige Flugbahn gewählt hat. Ein zackiger Kurs ist deshalb zu vermeiden, während weite Kurven das Bildmaterial flüssig und harmonisch wirken lassen. Und: Denken Sie auch an sich selbst. In diesem Fall ist das allerdings etwas anders gemeint, denn bei der Kursführung gilt es auch miteinzuberechnen ob man selbst am Bild sein möchte oder nicht. Kommt es schließlich zur Landung, sollte man unbedingt eine freie, ebene Fläche als Landeplatz wählen. Der bereits angesprochene Sicherheitsabstand von fünf Meter, der hier bereits angesprochen wurde, gilt natürlich auch bei der Landung.

Die Wetterlage

Drohnenflüge machen natürlich am meisten Spaß, wenn auch das Wetter wirklich dazu einlädt. Auf gar keinen Fall empfehlenswert sind Flüge bei nasskaltem Wetter oder feuchtem Nebel. Wegen der notwendigen Belüftungsmechanismen ist die Elektronik nur unzureichend vor Feuchtigkeit geschützt und es kann zu Fehlfunktionen kommen. Ebenfalls naheliegend ist, dass zu windiges Wetter dem Spaß an der Sache schnell einen Strich durch die Rechnung macht. Trotz der fortgeschrittenen Stabilisierungstechnik ist eine absolute Kontrolle bei plötzlichen Windböen nämlich nicht gewährleistet.