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Der Rest vom Fest – so verwerten Sie übrig gebliebene Weihnachtskekse richtig

Während der Weihnachtsfeiertage gelten Weihnachtskekse als höchstes Tauschgut. Die Saison von Vanillekipferl, Lebkuchen und Spekulatius ist aber meist schneller wieder vorbei als man Spekulatius sagen kann. Wer sich Ende Dezember schon „abgegessen“ hat, kann im Januar deshalb mit der Resteverwertung starten.

Während man vor den Weihnachtsfeiertagen noch glaubt, dass der Zustand zu vieler Weihnachtskekse gar nicht wirklich möglich wäre, sieht es nach dem Jahreswechsel meist etwas anders aus: Bunte Keksdosen so weit das Auge reicht und in den Dosen die absolute Kulmination alter Vanillekipferl-Geheimrezepte. In diesen geheimnisvollen Dosen zu kramen macht jedoch nur so lange Spaß bis alle Kekslieblinge aufgegessen sind. Der Rest schafft es meistens nicht aus den bunten Dosen heraus. Kreative Ideen für die Resteverwertung müssen also her! Während die meisten im Umgang mit übrig gebliebenen und auf unbestimmte Zeit in den Kühlschrank verbannten Resten schon sehr geübt sind, mangelt es vielen beim Thema Keksreste noch etwas an Erfahrung. Zeit dieses Geheimnis zu lüften und auch die weniger beliebten Weihnachtskekse aus ihrer Gefangenschaft zu befreien. Zum Beispiel mit …

…leckeren Schichtdesserts im Glas

Nachspeisen die schnell gemacht sind und dabei fast jedem Gaumen schmeicheln sind sehr beliebt. Dazu gehören auf jeden Fall auch leckere Schichtdesserts aus dem Glas. Übrig gebliebene Mürbeteigkekse können die Basis dieser sehr einfachen Gerichte bilden. Sie lassen sich ohne großen Aufwand zerbröseln und können in dieser zerbröselten Form zwischen den Cremeschichten ins Glas gefüllt werden. Welche Creme man herstellt, hängt ganz vom eigenen Geschmack oder den Vorlieben der Gäste ab – einfache Puddingcremes machen sich, auch optisch, in den Gläsern sehr gut, aber auch Fruchtcremes aus Topfen oder Joghurt passen optimal ins Glas. Auch wenn es allen vehementen Verfechtern der Biskotte absurd vorkommt: Die einfachen Mürbeteigkekse vertragen sich auch mit den restlichen Zutaten eines Tiramisu sehr gut und können so dafür sorgen, dass ein altbewährtes Rezept mit neuem Pep ausgestattet wird.

Aus Keks mach Kuchen

Wenn nach der kurzen Phase eines dringend notwendig gewordenen Zucker-Entzugs im Januar die Lust nach Süßem langsam wieder erwacht, ist der optimale Zeitpunkt gekommen um eine leckere Torte zu backen. Auch hier machen sich jene Kekse die gerade noch in der Dunkelheit der Keksdose vor sich hin dümpelten sehr gut. Dafür müssen die Mürbeteigkekse, Lebkuchen oder Spekulatius zunächst zerkleinert und die daraus entstandenen Kekskrümel dann mit etwas geschmolzener Butter zu einer teigigen Masse verarbeitet werden. In eine Springform gestrichen überzeugt diese Masse als Tortenboden mit sehr viel Geschmack. Jeder der schon mal ein Stück eines Spekulatius-Cheesecake probiert hat, wird dieser Aussage beipflichten. Die Keksstücke können jedoch – ähnlich wie gehackte Nüsse – auch direkt in einen Kuchen- oder Tortenteig eingearbeitet werden. Hier machen vor allem Spekulatius und Lebkuchen einen besonders spannenden geschmacklichen Unterschied. Wer bislang noch kein besonders großer Fan von Apfelstrudel war, könnte probieren die Rosinen einmal wegzulassen und an ihrer Stelle kleine Stücke übrig gebliebener Vanillekipferl oder Lebkuchen in die Apfelmasse zu geben. Die neuen Gewürze und Aromen im Strudel machen es sehr viel unwahrscheinlicher, dass auch nur einem einzigen Familienmitglied das Wort „fad“ über die Lippen kommt.

Aus Keksen mach Kekse

Es mag zwar zu Beginn etwas absurd erscheinen – Kekse wieder zu Keksen zu verarbeiten kann sich aber durchaus auszahlen. Schließlich geht es darum die alten Ladenhüter wieder zu Hütern des guten Keksgeschmacks zu machen. Wie das funktioniert? Es ist ganz simpel: Kleine Keksstücke werden mit flüssiger Schokolade vermischt und lassen, nach einer längeren Trockenphase, so knusprige Pralinen entstehen. Wer Winter für Winter die vor allem bei Kindern sehr beliebten Cornflakes-Kekse zu seinen ständigen Begleitern zählen darf, wird sich in etwa vorstellen können wie das gemeint ist.

Müsli mit Plus

Müsli selbst zu machen liegt momentan im Trend. Wer sich neben all den gesunden Zutaten wie Haferflocken, Früchten, Superfoods und Co manchmal aber auch nach einem kleinen Zucker-Kick sehnt, kann die gesunde morgendliche Mischung ganz einfach mit Kekskrümeln verfeinern. So bekommt man möglicherweise auch die jüngsten Frühstücksverweigerer dazu, sich in der Früh mit einer Schale Müsli an den Tisch zu setzen. Der Keks-Anteil sollte den Anteil der gesunden Haferflocken allerdings nicht übersteigen. Gerade bei jüngeren Naschkatzen ist diese Gefahr sehr schnell gegeben.