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Kaufberatung mobile Computer

Der richtige mobile Computer

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Wer sich einen mobilen Computer zulegt, der muss sich mittlerweile einer großen Gerätevielfalt stellen. Hier wird aufgezeigt, welche Faktoren für Sie von Bedeutung sind.

Die Anzahl der Prozessorkerne

Über den Preis des Notebooks entscheidet in erster Linie der Prozessor. Dieser ist zudem nicht nur für die Leistung des Geräts verantwortlich, sondern auch für den Stromverbrauch. Das macht den Prozessor auch zur wichtigsten Komponente des Geräts, denn hier wird letztendlich auch bestimmt, wofür sich das Notebook eignet. Die Meinung, dass die Anzahl der Prozessorkerne über die Leistung einer CPU entscheidet, ist weit verbreitet. Doch die scheinbare Faustregel – „je mehr Kerne, desto schneller“ gilt nicht immer, denn so pauschal lässt sich das leider nicht sagen. Mehr CPU-Kerne lohnen sich vor allem bei Nutzern, die viel Multi-Tasking betreiben, also mehrere Anwendungen parallel geöffnet haben. Vier oder gar mehr CPU-Kerne sind auch im Mutmedia-Bereich sinnvoll. Möchten Sie Ihr Gerät vor allem für 3D-Rendering und Videobearbeitung nutzen, profitieren Sie ebenfalls von mehr Kernen. Ein schnell getakteter Quad-Core-Prozessor erledigt also viele Aufgaben deutlich schneller als ein Dual-Core-Gerät, allerdings ist der Akku auch schneller leer, weshalb das Verwendungsgebiet des Modells auch eine Rolle spielt – nutzen Sie den Laptop auf einem fixen Arbeitsplatz, ergibt sich hier kein Problem, wollen Sie damit mobil bleiben, dann vermutlich schon. Andere Nachteile von Quad-Cores sind ihr deutlich höherer Preis, wie auch die höhere Temperatur- und Geräuschentwicklung.

Der Arbeitsspeicher

In einem Atemzug mit der CPU wird auch immer der Arbeitsspeicher erwähnt. Während High-End-Geräte bis zu 64 GB RAM verfügen, findet man bei Einsteigermodellen meistens nur 2, 4 oder 8 GB Hauptspeicher. Welche Größe der für Sie richtige Arbeitsspeicher haben muss, hängt von den Einsatzgebieten des Geräts ab. Wenn Sie vor allem im Internet surfen, Mails beantworten und Filme schauen möchten reichen 4 GB aus. Um Videos zu bearbeiten oder Videospiele zu spielen, sollten es schon mindestens 8 GByte sein. Allgemein gilt: Je anspruchsvoller das verwendete Programm ist, desto größer sollte der Arbeitsspeicher sein. Andernfalls wirkt sich das negativ auf die Ladezeiten des Geräts aus.

Bildschirmdiagonale, Gewicht und andere Abmessungen

Die Bildschirmdiagonale wird in Zoll angegeben und beträgt bei Laptops zwischen 11 und 17 Zoll. Für unterwegs und einfache Anwendungen reichen 11 Zoll in der Regel aus. Wird das Notebook auch zum Arbeiten oder für das Studium genutzt und ist sehr häufig in Betrieb, dürfen es ruhig auch 13 bis 15 Zoll sein. Fungiert das Gerät hingegen als PC-Ersatz am Schreibtisch, dann sollten Sie sich nach einem passenden 17-Zoller umsehen. Wer oft mit seinem Notebook unterwegs ist, der weiß auch, dass das Gewicht des Geräts eine wesentliche Rolle spielt. Geräte bis zu 17 Zoll bringen schon zwischen 3 und 5 Kilogramm auf die Waage. Modelle bis zu 15 Zoll, die auch am häufigsten gekauft werden, sind mit 2 bis 2,5 Kilogramm noch einigermaßen angenehm zu transportieren.

Grafikspeicher

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen integrierten und dedizierten Grafikkarten. Die heutigen integrierten GPUs sind alles andere als langsam und können sogar 4K-Bildschirme ansteuern. Für die meisten Office-Arbeiten, die meisten Games und ein wenig Videobearbeitung reicht eine integrierte GPU also aus. Außerdem hat diese den Vorteil, dass sie mehr Mobilität schafft, die Akkulaufzeit nicht in großem Ausmaß stört und günstiger ist. Wenn Sie mehr Grafikleistung benötigen – beispielsweise für aufwändigere Projekte in Premiere Pro, Photoshop, 3D-Modellierung oder für spezielle Videospiele, dann sollten Sie lieber auf eine dedizierte Grafikkarte setzen. Diese haben den Vorteil, einen eigenen Grafikspeicher zu besitzen, weshalb der Arbeitsspeicher für andere Dinge zur Verfügung steht. Trotz ihrer enormen Leistung haben diese Grafikkarten jedoch auch einige Nachteile, wozu vor allem eine verkürzte Akkulaufzeit und eine große Hitzeentwicklung zählen.

Die Taktfrequenz des Prozessors

Die Leistung des Prozessors wird nicht ausschließlich von der Höhe der Taktfrequenz bestimmt. Der Zwischenspeicher (Cache), die Anzahl der Kerne und das Herstellungsverfahren spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Speziell bei der Taktfrequenz sollten Sie mit den Herstellerangaben vorsichtig umgehen, da diese sehr oft im wesentlich höheren Turbo Boost-Modus angegeben wird. Günstigere und kleinere Modelle liegen bei einer Prozessor-Taktfrequenz von 1,4 bis 1,8 GHz. Teurere Notebooks und spezielle Gaming-Notebooks überzeugen hingegen mit 2,8 und mehr GHz.

Speicherkapazität

Bei der Speicherkapazität des Notebooks können 500 GB als unterstes Limit betrachtet werden. Damit werden bereits Einsteiger-Modelle ausgestattet. Bei einem Allround-Gerät, das auch eine durchaus große Film- und Musiksammlung aufnehmen soll, sollten es aber schon 750 GB oder mehr sein. Die größten Festplatten finden sich in Multimedia- und Gaming-Geräten – hier können es durchaus 1 bis 2 Terabyte sein. Sehr günstige, leichte und vor allem zum schnellen Arbeiten unterwegs genutzte Geräte sparen vor allem hier und haben mitunter unter 256 GB Festplattenspeicher, da die Hersteller davon ausgehen, dass Sie Ihre Daten in einer Cloud speichern.

Die Formvielfalt des mobilen Rechners

Man sollte auch nicht vergessen, dass es mittlerweile nicht mehr bloß das normale Notebook ist, mit dem wir von überall aus arbeiten können, sonders es eine ganze Bandbreite unterschiedlicher Formen gibt. Ein Ultrabook ist vor allem dann für Sie geeignet, wenn Sie einen sehr leistungsstarken mobilen Rechner benötigen, der zudem auch flacher und leichter ist als das normale Notebook. Zwar bieten sie bessere Akkulaufzeiten, haben dafür aber zumeist weniger Anschlüsse und geringere Bildschirmdiagonalen. Bei Convertibles verbinden sich die Vorteile von Ultrabook und Tablet. Deshalb können sie sowohl mit Tastatur als auch mittels Touchscreen bedient werden. Tablets hingegen eignen sich gut für unterwegs, sind dafür für längere Schreibarbeiten weniger gut geeignet.