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Kaufberatung Luftbefeucher

Die besten Luftbefeuchter für den Winter!

Luftbefeuchter

Luftbefeuchter

Gerade zu Beginn der Heizsaison leiden Augen und Schleimhäute oft unter der trockenen Heizungsluft. Um die ideale Luftfeuchtigkeit zu halten, die in Räumen zwischen 40 und 69 Prozent liegen sollte, können Luftbefeuchter eingesetzt werden. Die perfekte Luftfeuchtigkeit ist nämlich vor allem im Herbst und Winter nur schwer zu erreichen, da sie durch ständiges Heizen bis zu 20 Prozent absinken kann.

In den kalten Jahreszeiten versprechen Luftbefeuchter eine generelle Verbesserung des trockenen Zustands. In den Bereichen Preis und Technik sind die Geräte jedoch sehr unterschiedlich. Bevor Sie sich einen Luftbefeuchter zulegen, sollten Sie sich außerdem erstmal Gedanken darüber machen, welche der verschiedenen Techniken Ihren Bedürfnissen am ehesten entspricht.

Welche Technik ist die richtige?

Luftbefeuchter, die mit einer Verdampfungstechnik arbeiten, haben den großen Vorteil, dass ihr Dampf beinahe vollkommen keimfrei ist. Das ergibt sich daraus, dass diese Geräte mit Hitze arbeiten, die das Wasser einfach verdampft. Als kleiner Nachteil lässt sich hier nur anführen, dass das Verkochen des Wassers eine relativ große Menge an Energie verbraucht. Die Leistungsaufnahme dieser Geräte liegt bei den aktuell erhältlichen Modellen ungefähr zwischen 125 und 380 Watt. Läuft das Gerät 10 Stunden lang, kann sich der Preis dafür schon circa bei einem Euro einpendeln. Falls Sie an Atemwegsproblemen leiden, können Sie bei diesen Geräten noch einen weiteren Vorteil nutzen: Gemeinsam mit dem heißen Dampf können nämlich erstaunlich einfach ätherische Öle im Raum verteilt werden.

Noch behutsamer als die Verdampfer arbeiten Flächenverdunster. Diese Geräte nutzen eine Technik, mit der das Wasser auf einer großen Oberfläche verdunstet und die feuchte Luft dann mithilfe eines Ventilators in den Raum geblasen wird. Die Energiebilanz solcher Modelle ist um einiges günstiger als die der Verdampfer. Zudem sind sie sehr pflegeleicht und überzeugen mit einem durchaus geringen Wartungsaufwand. Der Großteil der Luftbefeuchter arbeitet allerdings mit einer ganz anderen Technik – nämlich mit jener der Ultraschallverneblung. Diese Methode konnte sich vor allem aufgrund ihrer stromsparenden und dabei sehr effektiven Arbeitsweise durchsetzen. Der Ultraschallvernebler bringt das Wasser in hochfrequente Schwingung, wodurch viele kleine Wassertropfen aus der Flüssigkeit geschlagen werden, mit denen dann in weiterer Folge ein kalter Nebel erzeugt wird. Wem Schnelligkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig sind, der ist mit einem Ultraschallvernebler gut beraten. Diese durchwegs positiven Aspekte sind allerdings auch mit einem erheblichen Nachteil verbunden, denn diese Geräte geben sowohl Kalk als auch Keime in die Luft ab. Das Problem kann mit einem eingebauten Kalkfilter zumindest teilweise umgangen werden.

Die Rolle der Raumgröße

Sucht man sich einen zu kleinen Luftbefeuchter aus, wird dieser bei einer etwas ausgedehnteren Raumgröße nicht viel von seiner Leistung ausspielen können. Schlimmere Folgen treten allerdings dann auf, wenn ein leistungsstarkes Gerät in einem etwas kleineren Raum zum Einsatz kommt. In diesem Fall kann es nämlich passieren, dass sich Schimmel bildet, weil der Luftbefeuchter zu viel Luftfeuchtigkeit an den Raum abgibt. Wenn Sie sich einen Luftbefeuchter aussuchen, sollten Sie daher unbedingt überprüfen, ob Ihr bevorzugtes Modell zu Ihren Räumen passt.

Auch andere Gewohnheiten wie konstant geöffnete Türen sollten in die Kaufentscheidung mit einfließen. In diesem Fall wird, trotz vielleicht eher kleinerer Räume, auch ein etwas leistungsstärkeres Modell notwendig sein. Wurden bei den Herstellerangaben die Flächenangaben in Quadratmetern gemacht, ist ebenfalls darauf zu achten, dass diese normalerweise für Räume mit normaler Deckenhöhe gelten. Bei Altbauwohnungen oder Wohnräumen mit Treppenaufgängen wird man in ein etwas stärkeres Gerät investieren müssen.

Zusätzliche Funktionen: Automatisches Abschalten, Hygrometer

Einige Luftbefeuchter schalten sich automatisch ab, wenn der Wassertank leer ist. Das bringt den entscheidenden Vorteil mit sich, dass Sie das Gerät nicht überwachen müssen und es einfach selbstständig laufen kann. Viele der Geräte schaffen es mittlerweile über einen Zeitraum von etwa 10 Stunden durchgehend zu laufen. Ein integriertes Hygrostat kann, vor allem bei Geräten die mit Verdampfungstechnik arbeiten, sehr sinnvoll sein, da es einer Überbefeuchtung automatisch vorbeugt. Bei Verdunster-Modellen ist prinzipiell kein Hygrostat notwendig. Ultraschallvernebler werden in der Regel mit einem eingebauten Hygrostat ausgestattet.