In wenigen Schritten zum passenden Produkt

so einfach gehts » ?

Magazinartikel Fasten

Die Fastenzeit – leben Sie schon oder überleben Sie noch?

Tee, Fasten
Pixabay

Tee, Fasten

Die Fastenzeit ist meistens mit vielen wichtigen Vorsätzen verbunden. Damit der Körper Ihnen diese nicht nachträgt, sollten ein paar wertvolle Tipps beachtet werden.

Jahr für Jahr ist es dasselbe – die Fastenzeit kommt und geht. Von einem ständigen Kommen und Gehen ist allerdings auch die Motivation begleitet, denn es ist natürlich nicht immer einfach auf all die kulinarischen Verführungen zu verzichten. Ist der innere Schweinehund mal in Bewegung, kommt es in erster Linie auf eines an, nämlich darauf durchzuhalten. Glücklicherweise gibt es aber auch einige wertvolle Tipps und Tricks mit denen sich die kommenden Tage etwas einfacher überstehen lassen.

Positiv und fokussiert

Dieser Punkt sollte für alle Freunde und Freundinnen der gepflegten Liste gar kein Problem sein: Es geht nämlich darum aufzuschreiben, was mit der kommenden Fastenzeit erreicht werden soll. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Ein solches Ziel kann beispielsweise die Erlangung eines neuen Körpergefühls sein, aber auch zu einer Ernährungsumstellung führen oder einfach eine Zeit der Besinnung sein.

Reden hilft

Im Idealfall ist man nicht die einzige Person im Freundeskreis die es mit dem eigenen Schweinehund aufgenommen hat. Wieso das so wichtig ist? Ganz einfach, man kann gemeinsam jammern, aber auch gemeinsam stolz auf die erbrachte Leistung sein.

Des einen Leid, des anderen Hunger

Gegen die quälenden Hungergefühle am Anfang hilft vor allem eines: Ablenkung. So kann es beispielsweise helfen den rebellierenden Körper mit Tee, Wasser oder Suppen abzulenken. Hin und wieder funktioniert es aber auch anders – mit Spaziergängen an der frischen Luft zum Beispiel. Wie schwierig es ist, nicht mit Essen darauf zu antworten, wenn der Körper Hunger schreit, ist natürlich klar. Deshalb lohnt es sich aber auch, sich bereits vor Beginn der Fastenzeit ein paar alternative Antworten zu überlegen.

Die Kaumuskeln konsequent nicht beanspruchen

Der Körper sehnt sich natürlich danach die Kaumuskeln wieder in Anspruch zu nehmen. Dieser Verlockung nachzugeben, erschwert den ganzen Prozess jedoch ungemein. Allenfalls ein zuckerfreier Kaugummi ist hin und wieder erlaubt. Auch bei sehr gesunden, fast kalorienfreien Nahrungsmitteln, die eine Kautätigkeit erfordern, ist es nämlich so, dass der Körper automatisch damit beginnt Magensaft zu produzieren. Das wiederum bedeutet, dass die Hungergefühle stärker werden.

Wie einst bei Pawlow

Eine Belohnung in Aussicht zu haben, ist ein sehr starker Reiz. Mitunter sogar so stark, dass er eventuelle Hungergefühle in den Hintergrund drängen kann. Theater- oder Konzertkarten, eine Jacke oder ein kurzer Roadtrip in einem schnellen Mietwagen – die fabelhafte Welt der Dinge überzeugt mit einer ganzen Reihe an Belohnungen.

Bewegung gegen Unruhe

Wer eine aufkeimende Unruhe in sich spürt, sollte nicht mit absolutem Stillstand darauf antworten. Eher im Gegenteil: etwas Bewegung hilft meistens verlässlicher. Die Halbmarathon-Marke zu knacken sollte dabei eher nicht im Vordergrund stehen, kleine Spaziergänge oder Ausflüge sind in diesem Fall geeigneter. Wer mit Meditationstechniken vertraut ist, kann natürlich auch diese einsetzen.

Auf die Natur bauen

Omas Kräuterkiste kann sich auch beim Fasten bezahlt machen. Schwindel, Übelkeit und Schweißausbrüchen macht man zum Beispiel mit Rosmarin- oder Weißdornblättertee den Garaus. Bei Magenproblemen helfen Kümmel, Fenchel und Anis.

Ein Ausrutscher muss längst nicht das Ende sein

Kleine Ausrutscher gehören beim Fasten dazu. Sie lassen sich mit den aufgeschlagenen Knien am Beginn des Fahrradfahrens vergleichen. Alle, also auch all jene, die sich selbst nicht als Zuckergoscherl bezeichnen würden, werden es verstehen, wenn sich das Snickers einfach etwas zu verführerisch präsentiert hat.