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Kaufberatung Monitore

Die Wahl des richtigen Monitors

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Wer sowohl seine Augen, als auch seinen Geldbeutel schonen will, der sollte bei der Wahl des richtigen Monitors gut informiert an die Sache herangehen. Schließlich bietet der Markt, für jeden Verwendungszweck, eine Fülle an Geräten, die sich nicht nur hinsichtlich ihrer Größe unterscheiden.

Die richtige Bildschirmdiagonale

Die große Vielfalt im Bereich der Monitore beginnt bereits beim Seitenverhältnis. Neben dem klassischen 16:9 Format gibt es auch 16:10 Ausführungen, die einem meistens jedoch nur im Büroalltag begegnen. Auch das Format 21:9 konnte bereits etwas an Popularität zulegen und verspricht ein perfektes Kinoerlebnis. Ganz neu am Markt sind Monitore mit einem Seitenverhältnis von 32:9. Bei der Wahl der richtigen Bildschirmdiagonale sollten Sie, vor allem aus gesundheitlichen Gründen, nicht sparen. Eine Größe von 24 Zoll und einer Bildschirmdiagonale von 60 Zentimetern gilt deshalb auch bei Einsteigermodellen als Mindestanforderung. Diese Größe bietet genug Platz zwei Fenster relativ problemlos nebeneinander zu platzieren. Wenn Sie sich allerdings nicht nur nach einem Monitor mit größerer Bildschirmdiagonale, sondern auch nach einem mit höherer Auflösung umsehen, sollten Sie auf ein Gerät mit mindestens 27 Zoll zurückgreifen. Bietet der Monitor nämlich eine UHD-Auflösung an, verkleinert sich auch die Darstellung. Größere Diagonalen wie 32, 34 oder gar 40 Zoll sind dann zu empfehlen, wenn Sie beispielsweise mit vielen Programmen parallel arbeiten, oder wenn Sie sich Filme, Videos und Bilder auf einem größeren Bildschirm ansehen möchten.

Die Frage der Auflösung

Für den alltäglichen Gebrauch daheim oder grafisch weniger anspruchsvolle Tätigkeiten im Büro genügt im Grunde die Standardauflösung von 1920x1080 Pixel (Full-HD). Diese Auflösung ist sowohl bei 24- als auch bei 27-Zollern üblich, wobei man bei der größeren Variante bereits über UHD nachdenken könnte. Sowohl im Gaming-Bereich, wie auch bei der häufigen Verwendung bestimmter Anwendungen, wie CAD und sämtlicher Grafik-Programme, lohnt es sich über einen Monitor mit UHD- oder 4K-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) nachzudenken. Diese besitzen den entscheidenden Vorteil, auf einer möglichst großen Fläche eine beeindruckende Detailgenauigkeit anzubieten. Einige Hersteller haben allerdings bereits 5K- oder 8K-Monitore im Programm, die auf ganz bestimmte Bedürfnisse zugeschnitten wurden und preislich deutlich über den Full-HD- und UHD-Modellen liegen.

Welche Anschlüsse brauche ich?

Die Frage der Anschlüsse ist beim Kauf eines neuen Monitors auf keinen Fall zu vernachlässigen. Meistens herrschen drei verschiedene Schnittstellen vor: DVI, HDMI und DisplayPort. DVI, kurz für Digital Visual Interface, ist der Klassiker unter den Bildübertragung-Schnittstellen. Die maximal mögliche Auflösung liegt bei Verwendung eines Single-Link-Kabels allerdings nur bei 1920 x 1200 Bildpunkten. Im Dual-Link-Betrieb sind bis zu 2560 x 1600 Pixel möglich. Wer eine höhere Auflösung benötigt, muss auf andere Übertragungssysteme zurückgreifen. So schafft HDMI teilweise bereits auch schon 4K. Auf der sicheren Seite ist man, bei Bildschirmen mit höherer Auflösung, in jedem Fall mit Displayport. Im Gegensatz zum HDMI-Anschluss liefert er die UHD-Signale mit 60 Herz aus und verhindert damit Ruckeln und Verzögerungen.

Die Reaktionszeit

Vor allem für Gamer ist die Reaktionszeit entscheidend. Sie gibt an, wie schnell ein Pixel seine Farbe ändern kann. Das ist speziell bei der schnellen Bildabfolge von Videospielen wichtig, weil das Bild sonst sehr schnell schwammig wirkt und das den Spielspaß trübt. Die von den Herstellern angegebenen Werte sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, da sie von einem Optimalfall ausgehen, der nur selten eintritt. Bei einer Herstellerangabe von bis etwa 6ms (Millisekunden) sollten Sie mit dem Gerät Ihrer Wahl aber ganz gut ausgestattet sein.

Für Layoutarbeiten: Die Pivot-Funktion

Wenn Sie den Bildschirm häufig für Layoutarbeiten nutzen, sollten Sie sich nach so genannten Pivot-Monitoren umsehen. Diese sind zu einer Seite hin um 90 Grad drehbar. Wenn Sie das Gerät kippen, können der Monitor und eine spezielle Software das Bild automatisch anpassen, so dass sich selbst A3-Seiten komplett darstellen lassen. Voraussetzung dafür ist lediglich, etwas Platz zu haben, um den Bildschirm auch ungehindert drehen zu können.