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Rasenmähen

Grün hinter den Ohren: Die größten Rasen-Irrtümer

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Da der Herbst eingezogen ist, räumen wir nicht nur Haus und Garten, sondern gleichzeitig auch mit den größten Irrtümern rund um den Rasen auf.

Im Gegensatz zu vielen anderen Gewächsen würde man eine normale Rasenfläche wohl nur selten als mysteriös und geheimnisvoll bezeichnen. Dennoch gibt es einige Mythen und Irrtümer, die sich um den perfekten Rasen und seine Pflege ranken. Diese aufzuklären, kann helfen den eigenen Rasen lange gesund und sattgrün zu halten.

Gras ist immer einfach nur Gras

Wer zu billigem Saatgut greift, wird schnell feststellen, dass das so nicht stimmt. Schließlich sitzen Jahr für Jahr kompetente Menschen daran, die perfekte Rasenpflanze zu finden – eine die kompakt, aber nicht zu stark wächst. Dazu sollten die Halme auch die perfekte Grünfärbung haben und lange gesund bleiben. Wer feststellt, dass Gras also nicht einfach nur Gras ist, wird auch ein wenig mehr in gutes Saatgut investieren müssen.

Mein Rasen wird sofort zur Blumenwiese

Auch wenn diese Vorstellung eine sehr schöne ist, kann man das leider ganz und gar nicht so sagen. Meist ist es ein mühsamer Weg bis die eigene Rasenfläche zu einer Blumenwiese wird. Zu den einzelnen Schritten gehört es vor allem den Boden abzumagern – also Humus zu entfernen und Sand aufzustreuen. Dann sollte das richtige Saatgut bestellt und unbedingt nur über den Fachhandel bezogen werden. Kauft man es im normalen Handel, läuft man Gefahr einer Mogelpackung auf den Leim zu gehen und nur im ersten Jahr Sommerblumen und später nur noch normales Gras zu bekommen.

Nur Chemie macht den Rasen perfekt

Glücklicherweise handelt es sich bei dieser Aussage um einen Irrtum. Bei richtiger Pflege und Düngung tut es organischer Rasendünger genauso und ist zudem auch deutlich schonender und nachhaltiger. Idealerweise düngt man damit drei Mal im Jahr – im Frühjahr, im Sommer und dann Ende September noch einmal.

Unkraut ist des Rasens größter Feind

Schädlich ist wohl der falsche Ausdruck – es kommt eher auf den persönlichen Geschmack an. Und auch darauf, ob man Teile seines Rasens später nicht gerne auch am Teller hätte. Löwenzahn, Gundelrebe und Co. können beispielsweise in einen Wildkräutersalat gegeben oder zu einer Wildkräuterbutter verarbeitet werden. Wenn Sie hingegen nur reinen Rasen haben möchten, müssen Sie sich etwas zur Bekämpfung dieser Pflänzchen unternehmen. Dazu muss, nach dem ersten Mähen, erstmal der Vertikutierer zur Hand genommen werden, dann erstmal absanden und anschließend sofort düngen. Damit sollten die Gräser soweit gekräftigt werden, dass sie es schaffen Unkräuter zu unterdrücken.

Wer kurz mäht, sitzt am längeren Ast

Obwohl diese Einstellung sehr verbreitet ist, trifft leider genau das Gegenteil zu. Wer zu kurz mäht, gibt dem Unkraut jede Chance sich auszubreiten. 3 – 4 cm hoch (etwa Stufe III beim Rasenmäher) sollten Sie ihrem Rasen allwöchentlich schon gönnen. Damit sorgen Sie dafür, dass die zarten Graspflänzchen auch wirklich in der Lage sind das Unkraut zu unterdrücken.

Rasen wächst doch eh überall

Obwohl es manchmal tatsächlich so scheint, handelt es sich auch hierbei um einen Irrtum. In sehr schattigen Bereichen, hinter hohen Mauern, unter Bäumen oder an Stellen, wo der Boden sehr stark verdichtet ist, wächst der Rasen nicht. Schöner, sattgrüner Rasen wird nur an der Sonne und bei humosem, durchlässigem Boden auch wirklich zu dem Rasen, den wir uns vorstellen. Bei stark verdichtetem Boden kann es helfen im Frühjahr Quarzsand und Kompost aufzustreuen.