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Die richtige Kamera-Wahl

Kaufberatung: Welche Kamera passt zu mir?

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Kompakt-, Bridge-, System- und Spiegelreflexkameras – die Auswahl an Kameratypen ist groß.

Smartphones und ihre Kameras sowie leistungsstarke Foto-Apps haben zu einem neuen Interesse an Hobby-Fotografie geführt und die Kommunikation mittels Bildern auf ein neues Level gehoben. Es gibt aber weiterhin viele Einsatzgebiete, in denen traditionelle Fotokameras bessere Ergebnisse erzielen. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen den verschiedenen Kameratypen teilweise, wenn etwa auch Digitalkameras Vollformat-Sensoren bieten. Grundsätzlich lassen sich Kameras aber in vier Kategorien einordnen.

Kompaktkameras

Die kleinste Art von Kameras sind Kompaktkameras – jene Kategorie, die bis auf kleine Ausnahmen wohl die härteste Konkurrenz durch Smartphones erfahren hat. Kompaktkameras sind wie ihr Name sagt meist klein, leicht, handlich im Format – und darüber hinaus oft einfach zu bedienen. Sie bieten dafür mitunter weniger Einstellungsmöglichkeiten als andere und setzen stattdessen auf verschiedene Automatisierungsprogramme. Schon die angeblich erste Kompaktkamera, eine Leica aus dem Jahr 1925, zeichnete sich besonders durch ihre Handlichkeit und den Einsatz als Schnappschusskamera aus.

Auch im digitalen Bereich erlebten die kleinen Geräte eine absolute Trendzeit. Um sich gegen die wachsende Handy-Konkurrenz zu behaupten, gab es in den letzten Jahrzehnten einige Entwicklungen in dem Bereich. Dazu gehören Kameras mit hohem Zoomfaktor, die ohne Wechselobjektive auskommen. Außerdem gibt es eine immer größere Anzahl an besonders robusten und auch wasserdichten Kameras für den Freizeitbereich, die an Orten zum Einsatz kommen, für die Handys nicht gemacht sind, wie etwa Unterwasseraufnahmen. Zudem werden im High-End-Bereich immer größere Sensoren eingebaut, denn die Faustregel ist: Je größer der Sensor, desto besser die Bildqualität (insbesondere in dunklen Umgebungen).

Vorteile

  • klein und handlich
  • günstig
  • Spezialmodelle (besonders robust, Unterwasserkameras, etc.) sind verfügbar

Nachteile

  • Bildqualität kaum besser als bei einem High-End Smartphone

Bridgekameras

Zwischen Kompaktkameras und Spiegelreflexkameras haben einige Hersteller in den letzten beiden Jahrzehnten sogenannte digitale Bridgekameras etabliert. Diese sind meist kleiner, leichter und oft günstiger als Spiegelreflexkameras, bieten aber im Gegensatz zu Kompaktkameras meist mehr manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Außerdem besitzen sie ein fest verbautes Objektiv, dass unter anderem einen optischen Zoom ermöglicht (im Gegensatz zum digitalen Zoom gibt es hier keinen Qualitätsverlust). Da Bridgekameras im Vergleich zu Kompaktkameras etwas größer sind, bieten sie auch Platz für größere Sensoren. Dennoch sind sie leichter als System- oder Spiegelreflexkameras. Das liegt unter anderem daran, dass Wechselobjektive aufgrund ihrer Bauweise ein höheres Gewicht besitzen.

Vorteile

  • günstiger als eine System- oder Spiegelreflexkamera
  • bessere Bildqualität als eine Kompaktkamera
  • Optischer Zoom / verstellbare Brennweiten
  • Handlichkeit

Nachteile

  • Objektiv kann nicht ausgewechselt werden

Systemkameras

Systemkameras (DSLMs) sind Spiegelreflexkameras (DSLRs) sehr ähnlich und werden ebenfalls von Profis verwendet, sind allerdings vollständig digital. Genau wie Spiegelreflexkameras bieten sie große Sensoren, viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten und Wechselobjektive, die Fotografen mehr Möglichkeiten für die Anpassung an bestimmte Situationen geben. Egal ob Portraits, Landschaftsfotografie, Architektur oder etwas anderes, DSLMs und DSLRs erzielen die bestmöglichen Ergebnisse. Jedoch gelten Systemkameras allgemein als leichter und günstiger, da sie keine schweren und teuren Spiegel besitzen. Der große Nachteil: Im High-End-Bereich lässt die Qualität von Systemkameras zu Wünschen übrig – hier verlassen sich namhafte Profis tendenziell auf DSLRs. Ansonsten sind Systemkameras jedoch ernstzunehmende Konkurrenten für klassische Spiegelreflexkameras und ideal für Einsteiger in die professionelle Fotografie.

Vorteile

  • hohe Bildqualität in allen Lagen
  • Wechselobjektive
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • leichter als eine Spiegelreflexkamera
  • günstiger als eine Spiegelreflexkamera

Nachteile

  • Im Premium-Segment schlechteres Preis-Leistungs-Verhältnis als Spiegelreflexkameras

Spiegelreflexkameras

Bei Spiegelreflexkameras (DSLRs) befindet sich zwischen dem Wechselobjektiv und der Bildebene mit dem digitalen Sensor, der das auftreffende Licht in ein Bild umwandelt, ein wegklappbarer Spiegel. Spiegelreflexkameras sind in den meisten Fällen etwas größer und schwerer – letzteres auch wegen der vielen verschiedenen Objektive für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete. Sie bieten dabei genau wie DSLMs nicht nur manuelle Einstellungsmöglichkeiten, sondern sind in den meisten Fällen außerdem in der Lage die digitalen Bilder im sogenannten RAW-Format abzuspeichern, das zwar viel Speicherplatz braucht, es aber ermöglicht die Bilder mit den entsprechenden Programmen am Rechner deutlich detaillierter zu bearbeiten. Professionelle Fotografen arbeiten außerdem mit Modellen mit einem zweiten Akku, mehreren Speicherkartenplätzen oder erweiterten Griffen, Stativen und Stabilisatoren. Seit einigen Jahren werden vor allem Spiegelreflexkameras aufgrund der hohen Bildqualität und der Möglichkeit verschiedene Objektive zu nutzen auch gerne für hochwertige Videoaufnahmen genutzt.

Vorteile

  • Höchste Bildqualität in allen Lagen
  • Wechselobjektive
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten

Nachteile

  • Kostenintensiv
  • Schwer (insbesondere mit zusätzlichem Equipment)

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