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Kaufberatung Saugroboter

Kleine Helfer: Das ist beim Staubsauger-Roboter zu beachten

Saugroboter
Bild von NickyPe auf Pixabay

Saugroboter

Das Angebot an Staubrobotern ist mittlerweile derart breit gefächert, dass man zwischen 100 und 1000 Euro eine erstaunlich große Auswahl hat. Der Preis-Leistungs-Unterschied ergibt sich in den meisten Fällen jedoch nicht aus der Saugleistung alleine. Vielmehr kommt es auf die Zeit an, die das Gerät für den Saugvorgang braucht. Während also das günstigere Modell nach dem Chaos-Prinzip durch die Wohnung fährt, schafft es das teurere Gerät, aufgrund besser entwickelter Sensoren, schneller mit der Arbeit fertig zu werden.

Die Reinigungsgeschwindigkeit

Die Reinigungsgeschwindigkeit hängt also von zwei verschiedenen Faktoren ab: Von der Saugkraft und der Art und Weise, wie das Gerät den Saugvorgang anlegt. Moderne Staubsauger-Roboter nutzen mittlerweile hochentwickelte Sensoren, welche die zu reinigenden Zimmer vermessen, Entfernungen berechnen und Widerstände erkennen. Einige Modelle nutzen dafür Infrarot-Technologie, andere Modelle arbeiten hingegen mit Ultraschall oder Laser. Je besser diese Sensoren entwickelt sind, desto weniger muss sich der Sauger auf das Chaos-Prinzip verlassen und arbeitet dementsprechend schneller. Zwei weitere wichtige Faktoren, die die Geschwindigkeit ebenfalls maßgeblich beeinflussen, sind auch Bauart und Motorik: Ist die Steig- und Kletterfähigkeit gut entwickelt und der Sauger flach genug um auch unter Betten und Kommoden zu gelangen, wird er seinen Job auch schneller und effizienter erledigen können.

Akku und Batterie

Die Akkulaufzeit aktuell erhältlicher Saugroboter hat sich im Vergleich zu den Anfängen dieser Staubsauger-Generation schon deutlich verbessert. Dennoch lohnt sich ein genauerer Blick, da sich die Geräte, vor allem im Bereich der Akkuleistung, häufig stärker unterscheiden. Viele moderne Geräte halten mittlerweile zwischen 90 Minuten und zwei Stunden durch. Die Ladezeit des Akkus ist in der Bedienungsanleitung nachzulesen und beträgt durchschnittlich 60 bis 120 Minuten. Sehr gute Modelle fahren nach der Reinigung oder bei drohendem Energieverlust zu ihrer Dockingstation zurück und laden sich selbst auf. Für welchen Staubsauger-Roboter Sie sich letztendlich entscheiden, hängt deshalb auch stark von der Größe Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses ab: Je besser der Akku, desto mehr Quadratmeter schafft der Saugroboter mit einer Ladung abzuarbeiten. Vor dem Kauf sollten Sie sich außerdem darüber informieren, ob eine Ladestation ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist.

Apps und WLAN

Geräte des höheren Preissegments werden häufig bereits mit einer Anbindung an eine App und WLAN ausgestattet. Diese beiden Features ermöglichen es, das Gerät auch von unterwegs aus zu starten und zu überwachen. Dadurch ist es auch nicht notwendig den Staubsauger-Roboter während Ihrer Anwesenheit oder beispielsweise morgens, vor Verlassen des Hauses, zu starten, weil das ganz bequem auch von unterwegs erledigt werden kann. Die App an Bord des Roboters hält Sie außerdem über den Status der Reinigung am Laufenden und informiert Sie rechtzeitig falls es zu Problemen oder Störungen kommen sollte. Allerdings muss man bei einem Gerät, das mit solchen Features ausgerüstet wurde, schon mit einem Kaufpreis zwischen 700 und 1000 Euro rechnen.

Bodenbeschaffenheit

Allgemein plagen sich Staubsauger-Roboter, im direkten Vergleich mit normalen Bodenstaubsaugern, deutlich häufiger mit unterschiedlichen und herausfordernden Bodenbelägen. Beispielsweise dann, wenn es um tiefere Teppiche geht oder sie durch Räume geschickt werden, die sehr viele Hindernisse aufweisen. Grundsätzlich eignen sich alle Saugroboter für jegliche Arten von harten Böden, wie auch für alle kurzflorigen Teppichböden. Auch Parkettböden sollten für die Sauger kein Problem darstellen – viele können hier sogar damit überzeugen, diese ganz besonders schonend zu reinigen. Es gibt einige Hersteller, die speziell darauf achten, dass die Bürsten an der Unterseite der Geräte einen kratzfreien Sauggang ermöglichen. Wenn es um die Bodenbeschaffenheit und den Umgang des Saugroboter damit geht, sollten Sie allerdings vor allem darauf achten, dass Ihr neues Gerät unterschiedliche Bodenverhältnisse wie Teppich und Parkett selbstständig erkennt und das Saugverhalten ebenso selbstständig darauf abstimmt.