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Kaufberatung Geschirrspüler

So finden Sie den besten Geschirrspüler

Geschirrspüler

Geschirrspüler

Der Geschirrspüler ist nicht nur in WGs und für Großfamilien ein wichtiger Haushaltshelfer, sondern auch in kleinem Format kann er im Single-Haushalt entlasten. Worauf man vor dem Kauf achten sollte und wie man den besten Geschirrspüler für individuelle Bedürfnisse findet, erklären wir in unserer Kaufberatung.

Wer einmal einen Geschirrspüler sein Eigen nannte, der wird so schnell nicht mehr darauf verzichten wollen. Prinzipiell spricht aber auch abseits von Komfort und Bequemlichkeit einiges für die Anschaffung dieses Haushaltsgeräts. Die Arbeit mit dem praktischen Gerät spart Wasser, Energie und vor allem Zeit. Neben dem wichtigen Aspekt der Größe entscheiden jedoch noch einige andere Parameter darüber, welcher Geschirrspüler in welchen Haushalt passt.

Einbau-, Unterbau- oder Tischgeräte - wo soll der Geschirrspüler hin?

Zunächst sollte man sich überlegen, wo das Gerät stehen wird und wie groß es sein muss. Es gibt Einbau-, Stand-/Unterbau- oder Tischgeräte. Einbaugeräte passen sich der Küchenzeile meist unauffällig an, vor allem diejenigen Geräte, deren Bedienelemente an der Türoberkante angebracht sind. Bei freistehenden Produkten kann die Deckplatte abgenommen werden – dann fügen sie sich als Unterbaugerät ganz einfach unter der Arbeitsplatte ein. Tischgeräte besitzen in etwa die Größe einer Mikrowelle und sind damit für kleinere Haushalte am besten geeignet. Entscheidend ist außerdem auch die Breite des Geräts.

Maßgedecke: Die Größeneinheit des Geschirrspülers

Die schmalsten Geschirrspüler weisen eine Breite von 45 Zentimetern auf. Die Standardbreite, wie sie in den meisten Haushalten zu finden ist, liegt bei 60 Zentimetern und fasst 12 bis 14 Maßgedecke auf. Das Fassungsvermögen von Geschirrspülmaschinen wird nämlich in der Einheit „Maßgedeck“ angegeben, das aus einem flachen Teller mit einem Durchmesser von 26 Zentimetern, einem Suppenteller (ø 23 cm), einem Dessertteller (ø 19 cm), einer Untertasse (ø 14 cm), einer Tasse (200 Milliliter), einem Trinkglas (250 ml), einem Messer (20,3 cm), einer Gabel (18,4 cm), einem Suppenlöffel (19,5 cm), einem Teelöffel (12,6 cm) und einem Dessertlöffel (15,6 cm) besteht. Dabei sind bis zu 10 Maßgedecke für einen Single-Haushalt geeignet, bis zu 12 für zwei Personen, 12 bis 14 für drei Personen und ab vier Personen sollten es mindestens 14 Maßgedecke sein.

Der Geräuschpegel

Allgemein arbeiten moderne Geräte bereits deutlich leiser als ältere und viele fallen selbst dann nicht störend auf, wenn sie neben einem spülen. Die Lautstärke eines Geschirrspülers wird in Dezibel angegeben. Leise Maschinen liegen meist bei etwa 40 dB und auch lautere Geräte sollten einen Wert von 50 dB nicht überschreiten. Beim Kauf sollten Sie deshalb darauf achten, dass der Wert deutlich darunterliegt. Dennoch spielen, in bestimmten Einzelfällen, auch noch andere Faktoren wie die Beladung mit, wodurch es kurzfristig ein wenig lauter werden kann.

Spülprogramm ist nicht gleich Spülprogramm

Abhängig von der Intensität der Nutzung sollten Sie darauf achten, dass Ihr neues Gerät einige wichtige Programme besitzt. Ein Eco-, beziehungsweise Sparprogramm, reinigt besonders gründlich und ressourcensparend. Obwohl es häufig mehrere Stunden in Anspruch nimmt, lohnt es sich deshalb hin und wieder auf das Sparprogramm zu setzen. Besitzt das Gerät ein Automatiksystem, schätzt der Geschirrspüler den Füllstand und Verschmutzungsgrad selbstständig ab und passt den Programmverlauf dementsprechend an. Zwei spezielle Sensoren ermitteln diese beiden Werte. Auf das Vorhandensein eines Kurzprogramms sollten all jene achten, die häufig Partys für mehrere Menschen veranstalten, bei denen es passieren kann, dass währenddessen auch mal das Geschirr ausgeht. Allerdings verbraucht es ein Drittel mehr Wasser und Energie als das Sparprogramm. Ideal für stark verschmutztes Geschirr ist ein Intensivprogramm, das mit höheren Temperaturen und etwas längeren Spülzeiten auch hartnäckig Verkrustetes beseitigt.

Ganz allgemein betrachtet, unterscheiden sich Geschirrspülmaschinen in der Handhabung nur wenig. Programmwahl, Zeitvorwahl und Start/Stop zählen meist zu den Bedienelementen, die am Gerät zu finden sind. Wichtig ist außerdem, dass sich Grobfilter und Salzeinfüllstutzen in guter Erreichbarkeit befinden. Ein viel geschätztes Komfortmerkmal ist die Startzeitverzögerung. Sie erlaubt es beispielsweise, den Geschirrspüler über Nacht arbeiten zu lassen, sodass er pünktlich zum Frühstück fertig ist. Der Großteil der Spülmaschinen arbeitet hier mit einer Verzögerungsautomatik.

Achten Sie auf den Wasserverbrauch

Moderne Geschirrspülmaschinen verbrauchen im Durchschnitt weniger Wasser pro Spülgang als ein Abwasch, der mit der Hand durchgeführt wird. Bei sehr sparsamen Geräten kommt man im Öko- oder Sparprogramm auf rund 10 Liter Wasser. Dazu kommt bei sehr sparsamen Geräten eine knappe Kilowattstunde Strom. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass das Gerät den Verbrauch an die Geschirrmenge anpasst und nicht einfach die voreingestellte Wassermenge verbraucht, ganz gleich wie viel Geschirr sich gerade in der Maschine befindet. Vorsicht ist bei den oft sehr beliebten Kurzprogrammen geboten: Während ein moderner Geschirrspüler im Sparprogramm rund 6,5 - 14,6 Liter verbraucht, benötigen die meisten Geräte im Kurzprogramm ein Drittel mehr.