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Kaufberatung Multimedia Projektor

So finden Sie den perfekten Multimedia-Projektor

Konferenzraum
Pixabay

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Projektor
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Projektor

Ein Multimedia-Projektor ist sehr vielseitig einsetzbar: Er steht sowohl für den perfekten Heimkinoabend, den Gaming-Nachmittag oder bei einer Präsentation im Büro bereit. Allerdings sollten Sie vorher genau wissen, in welchen Einsatzgebieten Ihr neuer Projektor vorwiegend arbeiten soll. Wieso das so ist, lesen Sie hier.

Der Einsatzzweck

Bevor Sie beginnen darüber nachzudenken welche Merkmale der neue Projektor aufweisen soll, sollten Sie sich über seinen vorwiegenden Einsatzzweck im Klaren sein. Große Konferenzräume verlangen dem Gerät nämlich etwas andere Eigenschaften ab, als deutlich kleinere Wohnzimmer. Hier macht nämlich nicht nur die Größe einen wichtigen Unterschied, sondern auch die Lichtverhältnisse im Raum – während der Projektor im Büroalltag vor allem tagsüber verwendet wird, kommt er Zuhause eher in den Abendstunden zum Einsatz. Dazu kommt, dass sich auch die dargestellten Daten stark voneinander unterscheiden – während es sich im Büro meist um starre Präsentationen handelt, flimmert Zuhause ein Spielfilm über die Leinwand.

Wie arbeitet mein Projektor?

Was die Technik betrifft, so gibt es mittlerweile vier verschiedene Klassen von Projektoren: Neben LCD und LED gibt es nämlich noch DLP und LCoS. LCD-Projektoren sind meist eher kostengünstig und damit die idealen Einstiegsmodelle. Die Bedienung ist einfach und sie sind gut für den Filmabend im Wohnzimmer geeignet. Die Foto- und Bildqualität ist zwar meist sehr hoch, jedoch die Leuchtstärke eher begrenzt, weshalb sich Projektoren dieser Art besser für das abgedunkelte Heimkino und weniger für den hellen Konferenzraum eignen. DLP-Projektoren arbeiten mit Hilfe eines oder dreier Halbleiterchips und haben den großen Vorteil sehr klein zu sein, weshalb sie einfach in die Aktentasche passen. Außerdem überzeugen sie mit einer deutlich höheren Leuchtkraft als LCD-Projektoren. Allerdings können bei diesen Projektoren Probleme mit der Darstellung eines kräftigen Schwarz und eines reinen Grautons auftreten. Die jüngste all dieser Technologien ist LCoS oder auch D-ILA. Diese nützt als Basis für die Bilderzeugung eine Siliziumfolie die mit Flüssigkristallen beschichtet ist. In Punkto Bildqualitäten liegen LCoS-Projektoren deutlich vor LCD- und DLP-Geräten. Mit dieser Technologie werden sehr gute Kontrastwerte und Auflösungen bis zu FullHD möglich. Nachteile gibt es – vor allem im Einsatz im Heimkinobereich – bei dieser Technik keine. LED-Projektoren arbeiten mit günstigen Leichtdioden, die außerdem auch eine deutlich längere Lebenserwartung haben als herkömmliche Projektorlampen. LEDs sind außerdem sehr genügsam, brauchen also weniger Strom und können damit sogar mobil, per Akku, Bilder projizieren. Da diese Technik noch sehr jung ist, werden sich hier laufend Verbesserungen ergeben.

Die Anschlüsse

Um einen Projektor so universal wie möglich einzusetzen, sind viele verschiedene Anschlüsse nötig. Welche Anschlüsse sie tatsächlich brauchen, hängt natürlich auch davon ab, wofür Sie den Projektor vorwiegend einsetzen möchten. In jedem Fall sollten genug digitale Anschlüsse vorhanden sein, dabei ist eine HDMI-Schnittstelle in jedem Fall Voraussetzung. Möchten Sie zur Gänze auf Kabelsalat verzichten, ist eine WLAN-Schnittstelle das Um und Auf. Fotografen oder Hobby-Fotografen werden vermutlich auch nicht darauf verzichten wollen, die Speicherkarte einer Digicam direkt oder mittels eines PC-Adapters direkt in den Projektor stecken zu können.

Die richtige Auflösung

Für den Einsatz im Büro konzipiert man die Präsentationen meistens so, dass sie jener Größe entsprechen die der Bildschirm bietet vor dem man sitzt. Das bedeutet meistens 1024 x 768. Logisch also, dass auch der Projektor diese Auflösung darstellen können sollte. Etwas anders sieht es beim Heimkino aus – das Fernsehbild wird dann am besten dargestellten ein die Auflösung sehr nah an der PAL-Norm (768 x 576 Punkte) ist – Geräte mit 800 x 600 Punkten bieten sich hier an. Sie sollten allerdings darauf achten, dass Ihr neuer Projektor zwischen dem 4:3-Fernsehformat und dem 16:9-Breitbildformat wechseln kann. Um das 16:9-Format voll zu unterstützen, sollte das Gerät eine Auflösung von 1.024 x 576 Bildpunkten nativ darstellen können. Brauchen Sie den Projektor um hochauflösende Fernseh- und DVD-Signale nach HDTV-Standard darzustellen, sind sind mindestens 1.280 x 720 Punkte nötig.

Was hat es mit 3D und der Leuchtstärke auf sich?

Mittlerweile sind zahlreiche Projektoren schon in der Lage Bilder auch dreidimensional darzustellen. Momentan gibt es zwei unterschiedliche Methoden mit denen das möglich gemacht wird – bei der einen wird, wie beim 3D-Fernsehen, eine Aktive Shutterbrille genutzt, bei der anderen Methode, kommen, wie im Kino, passive Brillen mit Polarisationsfiltern zum Einsatz.

Tageslicht und Projektoren vertragen sich an sich nicht besonders gut. Deshalb ist es wichtig die passende Leuchtstärke – die in ANSI-Lumen gemessen wird – zu kennen. Für den Einsatz tagsüber im Büro sollte hier die Untergrenze bei circa 2000 liegen. Im Wohnzimmer reichen 1000 ANSI-Lumen aus – aber die sollten auf jeden Fall erreicht werden. Auch die Raumgröße muss in diese Entscheidung einfließen, so braucht ein kleinerer Raum auch weniger ANSI-Lumen.