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LED-Fernseher Kaufhilfe

So finden Sie den richtigen LED-TV

TV im Wohnzimmer

TV im Wohnzimmer

Beim Kauf des neuen Fernsehers kommt es neben Ihren individuellen Technik-Vorlieben vor allem auf Größe und Auflösung des TVs an. Ob 40 Zoll oder lieber 60 Zoll in Frage kommt, erfahren Sie in unserer Kaufberatung.

Die ideale Größe für Ihr Wohnzimmer

 

Bevor Sie sich in die technischen Daten stürzen, ist es erst mal wichtig sich der Größenfrage anzunehmen, die oftmals auch eine Platzfrage ist. Die richtige Wahl der Bildschirmdiagonale hängt in erster Linie von Ihrer eigenen Distanz zum Gerät ab. Befindet sich Ihr bevorzugter Fernsehplatz etwa 2 bis 2,5 Meter von Ihrem Gerät entfernt, sollten Sie einen TV-Bildschirm bis zu 40 Zoll wählen. Bei 50 Zoll Bildschirmen dürfen es dann auch schon 3,5 Meter sein und erst bei fast 4 Metern Abstand ist der Kauf eines 60 Zoll Bildschirms auch wirklich ratsam. Ab einer Bildschirmdiagonale von 32 Zoll sollten Sie auch auf jeden Fall zu einem Full HD Gerät (1.920 x 1.080 Pixel) greifen.

Full HD oder 4k

Obwohl Full HD schon einen großen Qualitätssprung bedeutete, werden bereits immer mehr Geräte mit Ultra HD (4K) ausgestattet. Doch die Debatte um den tatsächlichen Mehrwert von 4K machte auch vor der satten Steigerung von 300 Prozent mehr Pixeln nicht Halt. Logisch erscheint, trotz unterschiedlicher Meinungen zur Sinnhaftigkeit von 4K, dass der Trend zu immer größeren Bilddiagonalen auch eine Steigerung der Bildpunkte fordert. Die deutlich höhere Auflösung der 4K Modelle (3840 x 2160 Pixel) sorgt demnach bei großen Fernsehern für klare Bilder. Allgemein gilt die Regel, dass der Kauf eines 4K Bildschirms erst ab 55 Zoll anzuraten ist. Hier werden, bei einem normalen Betrachtungsabstand von etwa 3 Metern, die Vorteile des höher aufgelösten Bildes auch wirklich gut erkennbar. Wenn man sich mit diesen elementaren Eigenschaften auseinandergesetzt hat, so bleibt letztlich nur noch die Entscheidung, ob man ein 3D-fähiges Gerät kaufen möchte. Nicht nur viele Bluray-Player können dieses Format abspielen, sondern einige Spielekonsolen bieten diese Möglichkeit ebenfalls an. Hat man diese vielleicht schon zuhause, ist es eine Überlegung wert, gleich zu einem 3D TV zu greifen.

So sinnvoll ist ein Smart TV

So, wie Handy oder Tablet immer häufiger dazu genutzt werden Filme, Serien oder Nachrichten zu streamen, dient das TV-Gerät mehr und mehr der schnellen Informationsbeschaffung und kann dafür, mittels Smart TV, ans Internet geknüpft werden. Es gibt kaum Hersteller, die noch darauf verzichten Smart TV-Geräte in ihr Sortiment aufzunehmen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Der Fernseher wird zur zentralen Info- und Entertainmentzentrale, indem er Fernsehen, Internet und Multimediageräte, wie Smartphone, Tablet oder PC, in einem Gerät bündelt. Auch Zusatzfunktionen via App können darauf genutzt werden. Meist lassen sich Smart TVs äußerst komfortabel bedienen, indem sie Smartphones oder Tablets durch spezielle Remote-Apps in Fernbedienungen verwandeln.

Integrierter Receiver oder zusätzliches Gerät

Mitentscheidend bei der Wahl des richtigen LED-Geräts ist auch die Frage, ob es sich dabei um eines handeln soll, das bereits mit einem integrierten SAT-Receiver ausgestattet wurde. Als wichtiger positiver Faktor sticht einem hier wohl zunächst die Praktikabilität ins Auge, wie auch die vielerorts angestrebte Verringerung des Kabelsalats im Wohnzimmer. Auch die Bildqualität ist, dank Verringerung der Umwege durch zusätzliche Kabel, merkbar besser. Als Nachteile sind sowohl der höhere Anschaffungspreis, als auch die Tatsache, dass es beim Defekt einer der Komponenten zu einem höheren Aufwand kommt, anzuführen. Wenn schon vom höheren finanziellen Aufwand die Rede ist, gilt es zum Schluss auch noch den Stromverbrauch des LED-TV-Geräts zu klären. So verbraucht ein sparsames 32 Zoll Gerät in etwa nur 30 Watt, während man bei einem ebenfalls sparsamen 55 Zoll Gerät schon auf mehr als das Doppelte kommt. Allgemein kann man sagen, dass sich alles im Bereich rund um 100 Watt noch in einem vernünftigen Rahmen befindet.

Welche LED Modelle gibt es?

Auch wenn der Großteil der LED-Geräte ein ähnliches Fernseherlebnis versprechen, gibt es doch einige wichtige Unterschiede, die Sie beim Kauf im Kopf haben sollten. Allgemein ist darauf zu achten, dass der Begriff LED-TV keine neue Technologie bezeichnet, sondern lediglich eine Verbesserung des LCD-Geräts darstellt, die durch den Einsatz von LEDs anstatt herkömmlicher Leuchtstoffröhren zustande kommt. Allerdings gilt es hier zwischen zwei verschiedene Technologien zu unterscheiden, die nicht nur hinsichtlich ihrer Leistung, sondern auch ihres Preises variieren. Edge-LED-Modelle, deren Hintergrundbeleuchtung sich nur im Rahmen des Displays befindet, bieten dabei die energiesparendere und schmälere Variante. Bei Full-LED Modellen hat man es dagegen mit einer Technologie zu tun, die Kontrast- und vor allem Schwarzwerte deutlich verbessert, wodurch sich insgesamt ein kontraststärkeres Bild ergibt, dem jedoch ein höherer Stromverbrauch und eine weniger flache Bauweise gegenüberstehen.

Prinzipielle Vorteile der LED-Technik

Die meisten momentan im Handel erhältlichen TV-Systeme bedienen sich einer LCD-Technik, die zusätzlich noch mit „Licht emittierende Dioden“ (kurz LED) ausgestattet wurde. Diese ermöglichen es, LCD-Monitore dahingehend auszurüsten, dass uneingeschränktes Fernsehvergnügen bei verschiedenartiger Nutzung (Filme, Serien, Smart TV und Games) gesichert ist. Die Verwendung von LEDs, anstelle von Leuchtstoffröhren, zeichnet sich vor allem durch die Möglichkeit aus, kompaktere und schlankere Geräte zu bauen. Dabei agieren LED-Bildschirme auch deutlich stromsparender. Auch die Abnahme der Lichtintensität und die Veränderung des Farbspektrums im Laufe der Nutzung sind, im Vergleich zur Leuchtstoffröhre, deutlich herabgesetzt. Längeren Fernsehabenden stehen also weder ein hoher Stromverbrauch, noch die Gefahr schneller Veränderung der Farbintensität im Wege.