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So machen sie Ihr Rad wieder fit für die neue Saison

Fahrräder
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Die Sonne kitzelt nicht nur in der Nase, sondern auch alle Radfahrer und Radfahrerinnen wieder auf die Straßen hinaus. Bevor man wieder durch den Verkehr wuselt, sollte man den Drahtesel einigen wichtigen Check-Ups unterziehen.

Erfreulicherweise traut sich die Sonne mittlerweile hinter den Wolken hervor und viele begeisterte Fahrradfahrer sind deshalb mutig genug wieder in die Sättel ihrer Drahtesel zu steigen. Bevor man das Rad wieder aus Keller und Schuppen holt, sollte ein ordentlicher Check her – schließlich ist man über die Wintermonate nicht nur selbst ein bisschen eingerostet, sondern auch das an sich treue Fahrrad. Wie hier am besten vorzugehen ist, haben wir hier, in einer kleinen Checkliste, für euch zusammengefasst.

Das wichtigste Glied: die Kette

Eine besonders genaue Inspektion und sehr viel Pflege braucht die Fahrradkette. Nach einer solch langen betriebsarmen Zeit muss diese auf jeden Fall mit einer Bürste gesäubert und danach eingeölt werden. Wer sich nicht ganz sicher ist, ob nicht vielleicht eine neue Kette sinnvoll wäre, kann sie mit einem Kettenprüfer (im Radhandel erhältlich) testen. Springt sie, ist wohl die Zeit für eine neue Kette gekommen.

Damit alles rund läuft

Darüber hinaus ist natürlich auch der Zustand der Reifen wesentlich. Hier sollte man besonders darauf achten, ob sich Schnitte oder Risse in den Reifen befinden. Auch kleine Steinchen und Scherben sollten aus den Reifen entfernt werden. Der ideale Luftdruckbereich ist von Modell zu Modell unterschiedlich und findet sich im Normalfall auf den Reifen. Ob die Felgen wirklich rund laufen, muss ebenfalls kontrolliert werden: Dazu wird erst das Vorder-, dann das Hinterrad angehoben und dann der Reifen gedreht. Wird der runde Lauf von einer Acht gestört, sollte ein Experte oder eine Expertin ran.

Sattelfest?

Gerade wenn das Fahrrad irgendwo angelehnt war, kann es sein, dass sich, während der langen Pause, der Sattel etwas verstellt hat. Um den gewohnten Fahrkomfort wieder herzustellen, muss der Sattel häufig etwas nachjustiert werden. Zur Kontrolle: Die Sitzposition sollte so gewählt sein, dass das Bein zwar leicht durchgestreckt ist, die Ferse aber noch das Pedal berührt. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass sich der Sattel in der Waagrechten befindet.

Schnell schalten, sicher bremsen

Es kann vorkommen, dass man kleine Risse in den Zugaußenhüllen entdeckt – das ist jedoch noch nicht weiter dramatisch, denn diese können ganz einfach mit etwas Klebeband geflickt werden. Etwas genauer sollte man bei dem Bremsbelägen sein: Sind die Markierungen oder Einkerbungen nicht mehr sichtbar, müssen diese ausgewechselt werden. Die Bremsen zu kontrollieren, gehört bestimmt zu den wichtigsten Teilen des Check-Ups. Lässt sich der Griff mühelos bis fast zum Lenker zurückdrücken, ist das Spiel der Bremse eindeutig zu groß. Mit den Rändelschrauben am Bremsgriff und am Bremskörper kann das in der Regel aber wieder ganz einfach richtig eingestellt werden. Manchmal muss auch der Bremszug nachgezogen werden.

Sicher nicht lebenslänglich

Gezieltes Augenmerk hat jedoch nicht nur der Fahrradhelm verdient, sondern auch die passende Kopfbedeckung dazu – der Fahrradhelm. Dass dieser nach einem Sturz ausgetauscht werden muss, sollte ohnehin klar sein. Die Werkstoffe eines Helms unterliegen aber – auch wenn der Helm noch nicht durch einen Sturz in Mitleidenschaft gezogen wurde – auf jeden Fall einer Alterung, auch wenn diese äußerlich nicht feststellbar sind. Damit geht natürlich auch die Schutzwirkung des Helms Stück für Stück verloren. Fahrradhelme sollten deshalb nach etwa drei bis fünf Jahren ausgetauscht werden.