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So wird das Picknick perfekt – 7 Tipps

Picknick
Creative Commons Pixabay

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Die besten Picknicke des Frühjahrs oder Sommers entstehen meistens spontan und können deshalb nicht von langer Hand geplant werden. Der ein oder andere Tipp lässt jedoch auch das spontanste Picknick gut organisiert über die Bühne gehen.

Im Frühjahr und vor allem im Sommer, wenn sich nicht nur Dachgeschosswohnungen, sondern selbst die geräumigste Altbauwohnung in einen möblierten Heizkessel verwandelt, würde man ohnehin am liebsten die ganze Zeit draußen verbringen. Während der Open Air-Konsum sprudelnder Getränke in den Sommermonaten ohnehin an der Tagesordnung steht, wird es beim gemeinsamen Essen unter freiem Himmel schon ein wenig komplizierter. Die Vorstellung eines Picknicks mit Freunden ist wunderschön, würde da nicht sofort diese Biene ins Bild fliegen und hätte man da nicht plötzlich diesen Geschmack von faulen Eiern und ranzigem Fleisch im Mund. Doch es geht auch anders, dafür sollten Sie nur einige wichtige Tipps und Hinweise beachten.

Die Wahl der richtigen Location

Da Picknick-Ideen meist spontan entstehen, dürfen Sie nicht damit rechnen, dass Ihnen sehr viel Zeit für die Planung und die Wahl der perfekten Location bleiben. Sie sollten aber auf jeden Fall darauf achten, dass neben einem schönen Sonnenplatz auch ein wenig Schatten vorhanden ist.

Nur mit der richtigen Ausrüstung sind Erfolg und Spaß garantiert

Ganz klar, Dreh- und Angelpunkt, nicht nur der Picknickausrüstung, sondern auch des Picknicks selbst, sind Picknickdecke und Picknickkorb (beziehungsweise auch dessen Inhalt). Die Decke sollte auf jeden Fall groß genug sein, dass alle Personen genügend Platz darauf finden – andernfalls lassen sich sonst auch mehrere Decken aneinander stückeln. Geschirr, Besteck, Gläser und Tassen sollten alle im Picknickkorb Platz finden. Sind Sie vehementer Gegner von Papptellern und Plastikbesteck, können Sie stattdessen natürlich auch zu Campinggeschirr und -besteck greifen. Authentischer und weniger spießig (im wahrsten Sinne des Wortes) ist es natürlich, wenn das Besteck einfach weggelassen und nur Fingerfood serviert wird. Auf ausreichend Servietten sollte dann aber in keinem Fall vergessen werden. Salz und Pfeffer müssen aber auf jeden Fall auch ihren Weg in den Picknickkorb finden. Auch Korkenzieher und Flaschenöffner werden sehr gerne vergessen.

Die Auswahl der richtigen Speisen – von "geht gar nicht" bis "läuft davon"

Damit das Essen nicht zerrinnt, bevor Sie es überhaupt aus dem Picknickkorb genommen haben, sollten Sie einige Nahrungsmittel meiden. Schließlich ist die Sonne nicht unbedingt der Freund jedes Nahrungsmittels. Wirklich schwierig wird es vor allem bei rohen Eiern, Speisen aus rohem und halbrohem Fleisch und Fisch. Greifen Sie lieber zu frischen Lebenssmitteln, wie Obst und Gemüse, die sich auch bei wärmeren Temperaturen gut halten. Im Dessertbereich sollte man die Mitnahme von Schokoladigem auch etwas genauer überdenken. Eine gute Kühlbox lohnt sich aber auf jeden Fall.

Kleine Helfer machen das Picknick erst richtig groß

Mit den Fingern zu essen, macht das Picknick erst zu einem richtigen Picknick. Natürlich sieht man das den Fingern in der Regel aber auch an. Ausreichend Küchenrolle oder Erfrischungstücher schaffen hier Abhilfe. Damit nicht nur die Nahrungsmittel, sondern auch Sie selbst vor der Sonne geschützt sind, sollten Sie unbedingt auch an Sonnenschutz denken. Müllsäcke sorgen dafür, dass Verpackungen und Pappteller einfach und schnell wieder verschwinden und Sie Ihr Plätzchen in der Natur auch wieder so verlassen, wie Sie es vorgefunden haben. Wer sich vor lästigen Besuchern schützen möchte, der packt außerdem Anti-Mücken-Spray ein. Schließlich will man das Picknick anders in Erinnerung behalten, als durch juckende Stiche auf Armen und Beinen.

Für ausreichend Flüssigkeit sorgen

Gerade an besonders heißen Tagen ist es wichtig viel zu trinken. Während viele daran denken Bier und Wein mitzubringen, vergessen die meisten allerdings auf Wasser oder Mineralwasser. In einer Kühlbox bleiben die Wasservorräte zum Glück auch einige Zeit erfrischend kalt. Eine extra Flasche Wasser kann auch nicht schaden, um sich nach einem etwas tollpatschigeren Moment mit dem Fingerfood die Hände zu waschen oder ein kleines Saucen-Hoppala zu beheben.

Gar nicht prickelnd: Sekt und Prosecco in der Tiefkühltruhe

Ganz egal ob es etwas zu feiern gibt oder der Tag einfach nur zu schön ist um ihn ohne eine Flasche Prosecco zu verbringen, Sekt und Prosecco gehören zu fast jedem Picknick dazu. Auch wenn man sehr dazu verleitet ist, den Sekt vor dem Picknick in die Tiefkühltruhe zu stecken, damit er später auf jeden Fall kalt genug ist, sollte man das lieber nicht machen. Durch zu viel Kälte verliert der Sekt nämlich sein Prickeln – und sorgt damit schnell dafür, dass viele das Picknick selbst vielleicht nicht mehr ganz so prickelnd finden.

Der Ausklang: Wenn es trotz großer menschlicher Wärme plötzlich kühler wird

Mit genügend Strickjacken und Decken kann ganz einfach dafür gesorgt werden, dass die plötzliche abendliche Kühle nicht selbst über das Ende des Picknicks entscheidet. Kerzen tragen zwar nur in sehr geringem Ausmaß zur Wärmeentwicklung bei, sorgen aber für eine wohlige Atmosphäre und automatisch auch dafür, dass alle gern noch ein wenig länger bleiben.