In wenigen Schritten zum passenden Produkt

so einfach gehts » ?

Musik beim Sport

Tempomacher: Warum die richtige Musik beim Joggen hilft

Kopfhörer Joggen
Creative Commons Pixabay

Kopfhörer Joggen

Kopfhörer Joggen
Creative Commons Pixabay

Kopfhörer Joggen

Während sich manche mit Sport ablenken, müssen sich andere vom Sport ablenken. Und das funktioniert in der Regel am besten mit Musik. Die richtige Playlist kann außerdem der eigenen Motivation gehörig auf die Sprünge helfen.

Wie sich am eigenen Verhalten gut beobachten lässt, leben wir momentan in einer Zeit in der Dinge in ihrer isolierten Form oft als unzumutbar langweilig erscheinen – kein Bügeln ohne Fernsehen, kein Kochen ohne Musikhören und selbst wenn wir uns einen Film ansehen, neigen wir dazu zumindest hin und wieder zum Smartphone zu greifen. Beim Sport kann sich dieses Bedürfnis durchaus positiv auswirken – Musikhören beim Laufen lenkt nämlich nicht nur von drohendem Seitenstechen ab, sondern motiviert auch.

Willkommene Ablenkung

Sich die ganze Laufstrecke auszurechnen, wie viel Strecke noch zurückzulegen ist, bis man das gewünschte Kalorienziel erreicht hat und sich, einen Gedankengang später, zu überlegen, ob das einer halben Pizza oder doch nur einem Viertel einer Pizza entspricht, kann belastender wirken als der Lauf selbst. Um sich erst gar nicht in so einer Gedankenspirale zu verheddern, hilft es zu Musik zu laufen. Die hält den Kopf frei und verhindert zudem, dass man sich selbst beim Hecheln und Schnaufen zuhören muss.

Damit auch die Leistungskurve steigt

Wenn die nächste kleine Anhöhe nicht mit einem Leistungsanstieg einhergeht, kann das ziemlich hechelnd enden. Glücklicherweise bewies eine 2009 durchgeführte Studie, dass es die eigene Leistung verbessert wenn man mit Musik läuft. Dabei sollte man sich aber naturgemäß nicht für Kuschelrock entscheiden, sondern für Musik mit etwas mehr Tempo. Wie immer beim Laufen gilt aber: Zu schnell ist auch nicht gut. Um sich selbst nicht zu überfordern, sollten es deshalb nicht mehr als 120 bis 140 Beats pro Minute sein.

Der richtige Soundtrack

Wer mit Motivationsproblemen zu kämpfen hat, sollte versuchen, seine eigene filmreife Trainingsgeschichte zu entwerfen. Das geht allerdings nur mit der Dramatik des richtigen Soundtracks. Wem das eigene Leben nicht dramatisch genug ist, sollte die bereits erwähnte Kuschelrock-CD fürs Training doch einfach gegen den "Rocky"-Soundtrack austauschen. Auf beinahe magische Weise wird damit auch der Enthusiasmus zurückkehren und das sogenannte Runner's High wird möglicherweise vom Mythos zur eigenen, filmreifen Realität.

Perfekt ausgerüstet

Früher, zu einer Zeit als der Discman noch als Revolution galt, hatte man, trotz großer und freudiger Revolutionssprünge doch noch etwas schwerer zu tragen. Mittlerweile lässt sich die eigene Mediathek ganz bequem und einfach am Smartphone oder am MP3-Player bündeln. Dafür gibt es praktische, kleine Taschen, in die sich das Smartphone einfach hineinschieben und dann beispielsweise am Oberarm befestigen lässt. Noch etwas wichtiger ist allerdings, wie die Musik schlussendlich ans Ohr dringt. Die richtigen Sportkopfhörer zu finden, ist in erster Linie eine Frage des eigenen Geschmacks. Ob mit Nacken- oder Ohrbügel, In-Ear oder Over-Ear, kabelgebunden oder kabellos, für die Wahl des richtigen Kopfhörers sollte genug Zeit eingeplant werden, damit er den eigenen Bedürfnissen auch optimal entspricht. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass es sich um Sportkopfhörer handelt, da diese nicht nur mit ihrer Passform überzeugen, sondern auch resistent gegen Wasser, Schweiß und Staub sind.

Sich erstmal einstimmen

Wie eine Studie im “Journal of Strength and Conditioning Research” bestätigt, wirkt sich Musik bereits vor dem Sport positiv auf unseren Gemütszustand und unser Motivationslevel aus. Wer sich schon vor dem Sport mit Musik einstimmt, kämpft optimal gegen den Zustand der Vagotonie an, in dem sich der Körper vermehrt auf Ruhe und Erholung konzentriert. Die richtige Musik reißt uns aus diesem Zustand heraus und versetzt uns damit in einen konzentrierteren Gemütszustand. Es ist also nicht verwunderlich, dass auch Spitzensportler vor Wettkämpfen immer mit Kopfhörern zu sehen sind.

Seid wählerisch

Es gibt wohl genauso viele Musikempfehlungen wie es Geschmäcker gibt. Wer sich also unsicher ist, welche Playlist zu welcher Laufstrecke passt und ob obendrein auch die Beats per Minute stimmen, kann sich auch ganz einfach durch bereits vorhandene Playlists hören. Egal ob auf YouTube, iTunes oder Spotify, speziell für das Lauftraining zusammengestellte Playlists nehmen einem zumindest eine wichtige Entscheidung ab. Hier stimmt auch meistens das Verhältnis ruhigerer (in etwa 20 %) und stark motivierender (etwa 80 %) Songs. Einige beliebte Playlists des Streamingportals Spotify gibt es beispielsweise hier.