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Waschmaschine

Welche Waschmaschine ist die richtige?

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Eine Waschmaschine auszusuchen ist gar nicht mal so einfach. Toplader oder Frontlader? Singlehaushalt oder Großfamilie? Und wie wichtig sind der Energieverbrauch oder die Lautstärke? Dies und mehr sind Merkmale, die Sie beim Kauf einer Waschmaschine beachten sollten.

Frontlader oder Toplader: Die Grundsatzfrage

Noch bevor es um Waschprogramme oder Lautstärke geht, stellt sich die Frage nach dem Beladen des Geräts. Ein Toplader wird aufgeklappt und von oben befüllt. Das ist bequemer und rückenschonender als das gebückte Beladen beim Frontlader und gerade für ältere Menschen eine deutliche Erleichterung. Wurde in der Eile einmal ein Kleidungsstück vergessen, ist es in der Regel bei dieser Bauweise kein Problem, dieses im laufenden Betrieb noch hinzuzufügen. Zudem sind Toplader sehr platzsparend, da es sie schon ab 40 cm Breite gibt.

Der Frontlader ist meist nicht nur kostengünstiger, sondern lässt sich im Gegensatz zum Toplader auch als Unterbau in der Küche oder im Bad integrieren und ist somit vielseitiger. Dafür muss die Tür nach vorne Platz zum Öffnen haben.

Insgesamt ist bei der Entscheidung zwischen Frontlader oder Toplader vor allem der verfügbare Platz ausschlaggebend für den Kauf. Jedoch sollte auch beachtet werden, dass es in Österreich eine größere Auswahl an Frontladern als an Topladern gibt. Daher hat man bei Frontladern bessere Chancen auf ein Schnäppchen und darauf, dass man ein Modell findet, das genau den eigenen Wünschen entspricht.

Für wie viele Personen soll gewaschen werden?

Welche Waschmaschinen-Größe die richtige ist, orientiert sich daran, wie viel Wäsche in der Regel gewaschen werden muss. Für eine Familie kann eine Waschmaschine mit einer Füllmenge von nur 5 kg unpraktisch sein, da so häufiger gewaschen werden muss. Für Single-Haushalte ist diese Füllmenge jedoch ideal, da so sparsam und effizient gewaschen werden kann. Eine durchschnittlich große Familie fährt mit der gängigsten Größe von 7 kg gut, die Großfamilie kann auch schon mal zu 9 kg oder mehr Kapazität greifen.

Faktor Lautstärke

Steht die Maschine im Keller oder haben Sie keine Nachbarn, die Sie stören könnten, müssen Sie sich keine Sorgen um die Lautstärke der Maschine machen. Auch wenn außerhalb der Ruhezeiten gewaschen wird, kann man nicht von Ruhestörung sprechen. Haben Sie jedoch keinen Keller und möchten bevorzugt nachts waschen, sollten Sie ein Auge auf die Lautstärke der Maschine werfen. Angegeben werden stets die Dezibel für den normalen Waschgang und das Schleudern. Ein geräuscharmes Gerät sollte nur rund 40 dB im Normalwaschgang und 70 dB im Schleuderwaschgang aufweisen.

Tipp: Eine Waschmaschinenunterlage verhindert nicht nur, dass die Maschine durch die Vibration “wandert”, sondern absorbiert auch einen Teil des Lärms.

Energiesparen

Die Energiesparklassen der EU werden entweder mit A bis A+++ oder im Format A-X% angeben. Umso höher die Zahl, die das „X“ ersetzt, desto sparsamer die Maschine. A-10% ist dabei vergleichbar mir A+. Wer also langfristig auf einen geringen Energieverbrauch achten möchte, sollte zu einem Gerät mit einer A+++ bzw. A-30% Bewertung greifen.

Neben dem Energieverbrauch lohnt sich auch ein Blick auf den Wasserverbrauch. Dieser sollte bei einer kleinen Trommel bei rund 40 Litern, bei einer größeren um die 60 Liter liegen. Auf dem EU-Energielabel wird ein jährlicher Verbrauch angegeben, der von 220 Waschgängen ausgeht. Es ist sinnvoll, diesen Verbrauch auf einen Waschgang umzurechnen.

Tipp: Umweltbewusste können zusätzlich auf herkömmliches Waschmittel verzichten und zu einer von vielen Waschmittelalternativen greifen.

Programme, Funktionen, Bedienung

Wurden einmal die elementaren Merkmale abgesteckt, können Sie ins Detail gehen. Möchten Sie delikate Stoffe wie Kaschmir und Seide waschen, oder Ihre Hemden so knitterfrei wie möglich reinigen, sind spezielle Programme als Erweiterung sinnvoll. Grundprogramme zwischen 30 und 90 Grad reichen allerdings vollkommen aus, wenn Sie vornehmlich Baumwolle waschen. Wichtiger als viele Programmoptionen ist hier, dass man seine Wäsche richtig wäscht. So trägt man zur Langlebigkeit der Maschine und der Wäsche bei.

Praktisch können zudem die Funktionen Pause und Spülstopp sein, wenn Sie die Wäsche nicht sofort aufhängen können. Die Wäsche bleibt dabei im Spülwasser, bis der Waschgang fortgesetzt wird. Das kann zum Beispiel verhindern, dass die feuchte Wäsche in der Trommel einen unangenehmen Geruch entwickelt.

Geschmackssache ist auch die Art der Bedienung. Umso mehr Funktionen eine Waschmaschine mitbringt, desto komplizierter kann die Einstellung dieser werden. Andererseits kann ein Selbstreinigungsprogramm für das Abtöten von Bakterien oder ein Spezialwaschgang für helle, bunte oder weiße Wäsche durchaus praktisch sein. Darüber hinaus kann man sich auch Gedanken über die Benutzeroberfläche machen. Viele Maschinen kommen mit einem Drehregler und einigen Tasten aus, während sich vor allem im höheren Preissegment auch Touchscreens finden.