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Kaufberatung Winkelschleifer

Welcher Winkelschleifer ist der richtige?

Kaufberatung: So finden Sie den passenden Winkelschleifer

Kaufberatung: So finden Sie den passenden Winkelschleifer

Worauf ist beim Kauf eines Winkelschleifers zu achten und welche Funktionen sind überhaupt wichtig für Ihre Bedürfnisse? Bei den zahlreichen Modellen kann man schnell den Blick fürs Wesentliche verlieren. Wir zeigen Ihnen in unserer Kaufberatung, welche Merkmale eines Winkelschleifers wirklich wichtig sind.

Bauweise eines Winkelschleifers

Ein Winkelschleifer besteht aus einem Elektromotor, welcher über ein Winkelgetriebe eine flexible Trennscheibe erst in funktionelle Lage bringt. Mit der Entwicklung einher ging nämlich auch ein Schleifmittel, welches nicht bei kleinster Verkantung in unzählige Splitter zerspringen würde. Erreicht wird dies durch einen Verbund aus Gewebe und elastischer Kunstharzbindung. Diese Flexibilität ermöglicht erst die Anwendung als Trennschleifer für Metall, Stein und eine Vielzahl anderer Materialien, in einem Freihand geführten Gerät. Weitere Flexibilität wird durch die Verwendung von leistungsstarken Akkus ermöglicht, was dem Naturell des Winkelschleifers als universelles Werkzeug auf Montagen und Baustellen sehr entgegenkommt.

Anwendung von Trennscheiben

Neben der Verwendung mit Trennscheiben für Metall und Stein, sowie Diamantscheiben für Beton und Keramik, kommen Schrupp- und Fächerscheiben zum Einsatz, um Oberflächen zu schleifen oder zu polieren. Bei Trennscheiben aus Metall ist Aufmerksamkeit bei der Verarbeitung von rostfreiem Stahl (NiRoSta) und Aluminium geboten. Dafür gibt es spezielle Zusammensetzungen. Sonderformen stellen unter anderem Drahttopfbürsten, mit Schleifpapier belegbare Klettteller sowie Fellscheiben dar. Die Werkzeugaufnahme ist im Durchmesser genormt, was eine Vielzahl an Anwendungen über alle Marken hinweg garantiert. Scheibendurchmesser gibt es von 115 und 125 Millimeter für Kompaktgeräte, über 150 und 180 Millimeter für eher zweihändig geführte Universalgeräte, bis hin zu schweren Geräten mit einem Scheibendurchmesser von 230 Millimetern.

Sicherheit bei der Arbeit

Der Winkelschleifer gilt als nicht ungefährliches Elektrowerkzeug, weshalb Sie als Nutzer ein paar Sicherheitsvorkehrungen treffen sollte. Zusatzhandgriffe erleichtern nicht nur die Führung des Geräts, sie verhindern auch, dass Werkstücke bei der Bearbeitung mit der zweiten Hand gehalten werden und somit erhöhtes Risiko für Verletzungen besteht. Abdeckhauben – wenn auch manchmal sperrig – kanalisieren den Funkenflug und etwaige Splitter und Späne. Sie sind in ihrer Ausrichtung auf die Arbeitssituation anpassbar, das Werkzeug zum Lösen und wieder Befestigen ist oft in den Zapfenschlüssel oder in das Maschinengehäuse integriert. Auch bei sachgerechter Verwendung sollten zusätzlich immer Schutzbrille und Schutzhandschuhe getragen werden.

Geschichte des Winkelschleifers

Kaum eine Erfindung hat nicht nur einen Gattungsnamen begründet, sondern auch noch gleich ein im Duden verewigtes Verb. Als die Unternehmer Ackermann und Schmitt 1922 unter eigenem Namen begannen, ihre Erfindung – eine Handschleifmaschine mit flexibler Welle – zu produzieren, konnten sie davon nicht einmal träumen. Denn der namensstiftende Bauteil wurde technisch schon Ende der 1920er Jahre durch ein Winkelgetriebe ersetzt und 1954 endgültig in moderne, beinahe aktuelle Form gebracht. Dennoch wurde „flexen“ schon in den Dreißigerjahren zum Synonym für den „Akt des Winkelschleifer verwendens“. Das i-Tüpfelchen folgte Jahrzehnte später, 1996, mit der Umbenennung der Firma in „FLEX“, mit dem passenden Zusatz „Das Original“. Heute haben die meisten großen Elektrowerkzeughersteller einen oder mehrere Winkelschleifer im Programm. Neben Bohrmaschine, Akkuschrauber und Stichsäge gehört der Winkelschleifer zu jeder gut ausgestatteten Werkstatt.