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Kaufberatung Kochfelder

Welches Kochfeld passt in meine Küche?

Herdplatte
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Herdplatte

E-Herd
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E-Herd

Herd
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Herd

Ein Herd gehört in jede Küche. Das Induktionskochfeld läuft dem klassischen Elektroherd mit Ceran-Oberfläche jedoch langsam den Rang ab. Vor dem Kauf sollten auf jeden Fall einige wichtige Faktoren berücksichtigt und durchgedacht werden.

Induktion, Strahlungsheizung oder Elektro?

Das Induktionskochfeld bündelt die Vorteile von Gas und Elektro und gilt deshalb als besonders schnell und pflegeleicht, wobei sein größtes Plus bestimmt die hohe Geschwindigkeit bei geringem Stromverbrauch ist. Die Hitze ist schnell da, verschwindet aber ebenso schnell auch wieder. Dabei lassen sich auch die Zwischenstufen noch angenehm regulieren. Der wohl einzige Nachteil solcher Induktionsherdplatten besteht darin, dass die hier verwendeten Kochtöpfe ferromagnetisch sein müssen. Viele Induktionskochfelder sind außerdem mit praktischen Zusatzfunktionen ausgestattet, wie beispielsweise Topferkennung, Boosterfunktionen oder Zusammenschaltungen. Der Elektroherd ist hingegen bestimmt der Klassiker unter den Kochfeldern. Er ist deutlich günstiger als die Induktions-Variante und es sind keine speziellen Töpfe erforderlich. Neuere Modelle werden zudem zunehmend mit „Extra Speed“-Funktionen ausgestattet, um auch die Aufheizzeit ein wenig anzukurbeln. Ansonsten reagieren klassische Elektrokochfelder, vor allem im Vergleich zu Induktionsplatten, ein wenig langsam, werden außerdem sehr heiß, weshalb Speisereste einbrennen können. Während sich in den vergangenen Jahren Strahlungsheizkörper in Verbindung mit Glaskeramikflächen als Heizung für Kochfelder bewährt haben, sind mittlerweile Induktionskochfelder immer stärker im Kommen.

Die Anzahl der Kochflächen

Standardmäßig ist ein Großteil der Kochfelder mit 4 Platten ausgestattet. Diese Version findet sich auch in den meisten Küchen. Wenn Sie eine sehr kleine Küche besitzen, in der ohnehin nur wenig Platz ist, kann es sich auch lohnen, zugunsten von mehr Arbeitsfläche auf 4 Platten zu verzichten und sich stattdessen für nur 2 Platten zu entscheiden. Im Gastronomiebetrieb sind 6 bis 8 Platten dagegen auch nicht unüblich und sorgen dafür, dass der Betrieb flüssig läuft.

Touchpad oder Drehknöpfe?

Der gewöhnliche Drehknopf hat schon längst ordentlich Konkurrenz bekommen. Mittlerweile gibt es ausreichend Alternativen, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Drehknöpfe an der Front statt seitlich ermöglichen einen schnellen Zugriff unter dem Kochfeld. Abnehmbare Drehknöpfe sind eine gute Alternative für all jene, die Touchfelder nicht mögen, aber dennoch eine freie Kochfläche bevorzugen. Die magnetischen Knebel lassen sich nämlich ganz einfach abnehmen. Touchpads lassen sich stufenweise antippen oder per Schieber regulieren. Solche Touchbedienungen sind einfach und intuitiv, allerdings müssen die Finger für die Bedienung einigermaßen sauber und trocken sein.

Einbau und Maße: Das sollten Sie wissen

Autarke Kochfelder ohne Backrohr gibt es ab circa 30 bis 90 cm Breite. Sie können entweder bündig in die Arbeitsplatte eingelassen sein, oder mit einem Stahlrahmen oder geschliffener Kante aufgesetzt werden. Panoramakochfelder sind in etwa 90 cm breit und nur 42 cm tief. Hier gehören meistens Abzugshauben dazu, die hinter den Kochplatten in die Arbeitsplatte versenkt werden. Bei Induktionskochfeldern ist bei der Planung allerdings darauf zu achten, dass die Technik eine gewisse Einbautiefe benötigt. Wenn Sie unter dem Kochfeld eine Schublade einbauen wollen, sollten Sie deshalb darauf achten, dass die Arbeitsplatte mindestens 3 cm dick ist.

Glaskeramik: Das bevorzugte Material

Wer sich gegen einen Induktionsherd und für einen klassischen Elektroherd entscheidet, der setzt meistens auf Ceran. Hinter dem klassischen und bekannten Markennamen verbirgt sich eigentlich ein Glaskeramik-Kochfeld, das vor allem damit punktet beim Putzvorgang keine großen Probleme darzustellen. Zudem arbeitet es deutlich schneller und effizienter als herkömmliche gusseiserne Kochplatten. Auch bei Induktionskochfeldern kommt Glaskeramik zum Einsatz. Statt Wärmestrahlung arbeiten hier allerdings magnetische Ströme, weshalb sich das Kochfeld selbst nicht erhitzt. Somit können Speisereste auch nicht ins Kochfeld einbrennen.