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Kaufberatung Navigationsgeräte

Welches Navi ist das richtige?

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Eine längere Autofahrt ohne Navi ist für viele kaum noch vorstellbar. Doch das beliebte Gerät hat in den vergangenen Jahren ziemliche Entwicklungssprünge hingelegt, weshalb Sie sich vor dem Kauf einige Gedanken machen sollten.

Die Größe des Geräts

Gerade wer viel unterwegs ist und auch längere Strecken zurücklegen muss, der sollte beim Kauf des richtigen Navigationsgeräts auch auf die Bildschirmgröße achten. Bei einem zu kleinen Bildschirm kann es schon mal schwer werden, sich lange darauf zu konzentrieren. Die Bildschirmgröße wird auch bei Navis in Zoll angegeben und beträgt bei den meisten Geräten zwischen 3,5 und 4,3 Zoll. Auch wenn der Unterschied nur sehr gering anmutet, so machen diese 2 cm in Punkto Lesbarkeit einiges aus. Geräte mit größerer Bildschirmdiagonale sind meist etwas teurer. Neben der Displaygröße hat auch die Auflösung Einfluss auf die gute Lesbarkeit. Bei vielen Geräten ist eine Auflösung von 480 x 272 Pixeln üblich. Es werden hier in der Horizontalen also 480 Bildpunkte dargestellt und in der Vertikalen 272 Bildpunkte. Das Display sollte außerdem entspiegelt sein und sich den Lichtverhältnissen von Tag und Nacht anpassen.

Das Kartenmaterial

Abgesehen von der Sprachausgabe und der Rechengeschwindigkeit des Systems, ist das Kartenmaterial wohl eines der wichtigsten Kriterien. Natürlich zählt hier in erster Linie die Aktualität des Materials. Weiters ist jedoch auch der Umfang entscheidend, da viele günstigere Geräte beispielsweise nur eine Österreich-Karte mitliefern. Teurere Modelle packen gleich eine Europakarte dazu. Normalerweise beiden die Hersteller verschiedene Zusammenstellungen der Länder an, zum Beispiel Gesamteuropa, Zentraleuropa, Westeuropa und Osteuropa. Sollte das mitgelieferte Kartenmaterial älter als ein Jahr sein, sollte es eine Möglichkeit für Updates gegeben. In solchen Fällen sollte auch ausgehandelt werden, ob mögliche Kosten für das anstehende Update für Sie entfallen.

Der Touchscreen

Während es früher noch üblich war, Navis mit einem speziellen Stift zu steuern, erfolgt heute alles über den Touchscreen. Hochwertigere Geräte bieten den Nutzer sogar die Möglichkeit, das Gerät per Sprachbefehl zu bedienen. Damit wird der Sicherheitsfaktor deutlich erhöht, da beide Hände am Lenkrad bleiben können. Ein weiterer wichtiger Aspekt im Bereich der Bedienbarkeit hängt ebenfalls mit dem Touchscreen zusammen. Hier geht es darum, sich entweder für ein resistives oder einen kapazitives Display zu entscheiden. In vielen modernen Geräten werden mittlerweile kapazitive Displays verbaut, da diese rein durch Berührung gesteuert werden, so wie man es von Smartphones gewöhnt ist. Bei resistiven Displays muss hingegen ein gewisser Druck auf die Oberfläche ausgeübt werden, um sie zu bedienen.

Andere mobile Navigationsgeräte

Auch Motorrad- oder Fahrradfahrer wollen manchmal nicht auf ein Navigationsgerät verzichten. Hier verwenden die Hersteller jedoch anderes Kartenmaterial als bei Autonavis. Anders als bei der Autonavigation ist hier nicht oberstes Ziel, dem Fahrer die schnellste Strecke auszurechen. Es können beispielsweise auch besonders kurvenreiche oder schöne Strecken ausgewählt werden. Außerdem bieten manche dieser Navis auch ähnliche Funktionen wie die eines Bordcomputers – beispielsweise Kontrolle über Wartungsintervalle und Inspektionen. Doch nicht nur bei der Software ergeben sich entscheidende Unterschiede. Motorrad-Navis sind auch wasserdicht, wesentlich robuster und mit Handschuh bedienbar. Camping Navis sehen auf den ersten Blick aus wie herkömmliche Navigationsgeräte, zeigen dem Fahrer aber eine ganze Reihe zusätzlicher Informationen auf. Nicht nur Infos zu Camping- und Stellplätzen, sondern auch wichtige Details über Straßenbreite, Kurvenradius, Durchfahrtshöhe oder örtliche Sperren auf der Strecke werden hier passend zum Fahrzeug mitgeliefert. Auch Fahrrad-Navis setzen sich immer mehr durch. Falls Sie über den Kauf eines Fahrrad-Navis nachdenken, sollten Sie in jedem Fall auf ein Display mit angenehmer Sichtgröße und gutem Kontrast, beziehungsweise ausreichender Hintergrundbeleuchtung achten.