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Wasserkocher

Wenn die Liebe übersprudelt – ein Plädoyer für den Wasserkocher

Wasserkocher

Wasserkocher

Eifriger Saisonarbeiter – der Wasserkocher ist jener treue, wenig anspruchsvolle Begleiter, der sich in unaufgeräumten WG-Küchen genauso wohl fühlt wie in polierten Designerküchen.

Gerade während der kalten Wintermonate wird der Wasserkocher schnell zum heiligen Gral der eigenen vier Wände und wechselt als solcher in den Betriebsmodus „Dauerbetrieb“. Er ist also ein Saisonarbeiter. Und wie so viele Saisonarbeiter definiert er eine ganze Saison entscheidend mit. Winter ist also, wenn der Wasserkocher – speziell an den Wochenenden – in den Dauerbetrieb wechselt. Der Wasserkocher ist demnach auch viel mehr als ein einfaches Küchengerät – man hängt sein Herz daran oder wirft es hinein, bis er es nach etwa vier Minuten angenehm gewärmt wieder ausspuckt. Dabei erzeugt er jene Art von Wärme, die zweifelsfrei die wichtigste Art von Wärme ist – jene, die von innen nach draußen dringt und nicht umgekehrt.

Einfach glücklich

Wenn in Selbsthilfebüchern steht – und das passiert in der Regel sehr häufig – dass das größte Glück in den einfachen Dingen liegt, dann ist dabei selten vom Wasserkocher die Rede. Aber warum eigentlich nicht? Als sparsames, kostengünstiges und verlässliches Gerät, das sich überschaubarer technologischer Mittel bedient, stellt der Wasserkocher doch die absolute Einfachheit in der Form eines Geräts dar – eines das laufend sprudelndes Glück erzeugt. Deutlicher geht es eigentlich nicht mehr. Aber wenn das Glück so naheliegend ist, warum dann nicht häufiger darauf zurückgreifen?

Blubbernde Kulinarik

Noch häufiger, frag ihr euch? Und wir sagen: Ja, es geht noch häufiger. Der Schriftsteller Thomas Götz von Aust liefert den Beweis dafür. Während jener Zeit, die er zur Untermiete in einer WG verbrachte, wurde den WG-Bewohnern eines Tages ganz plötzlich das Gas abgedreht. Klassiker. Auf etwas weniger klassische Weise begann Thomas fortan seine Mahlzeiten zuzubereiten – mit dem Wasserkocher nämlich. Von der Frittatensuppe über Tagliatelle war alles dabei. Dabei traute sich Thomas Götz von Aust sogar über eine Drei-Gänge-Menü für acht Personen. Bei diesem herausfordernden Projekt kamen allerdings auch zwei Wasserkocher zum Einsatz. Als Vorspeise gab eine eine Frittatensuppe, als Hauptgericht Artischocken-Tagliatelle und zum Nachtisch Schokopudding. Um seine Liebe zum Wasserkocher für die Ewigkeit festzuhalten, entschied sich der experimentierfreudige Thomas dazu, seine besten Wasserkocher-Gerichte in einem Buch – „The Joy of Waterboiling“ festzuhalten.

Die inneren Werte zählen

Bis zur perfekten Pasta oder dem flaumigsten Schokopudding muss die Liebe zum Wasserkocher aber natürlich nicht unbedingt reichen. Es reicht nämlich schon, wenn man dem Wasserkocher jenen Stellenwert zuschreibt, den er verdient hat – jenen des ständigen Begleiters, der sich mit seiner Verantwortung für innere Wärme schon eine recht große Art der Verantwortung aufgebürdet hat. Und auch wenn sich die Modelle je nach Lebensphase ändern – das rote Plastik also irgendwann einmal gegen Edelstahl getauscht wird – kommt es letztlich, neben der vom Wasserkocher erzeugten inneren Wärme, in erster Linie immer nur auf seine inneren Werte an. Und hier sollte speziell darauf geachtet werden, dass der Wasserkocher ein verdecktes Heizelement hat. Bei offenen Heizspiralen kann es nämlich passieren, dass sich etwas darin verfängt und in weiterer Folge ein Kurzschluss ausgelöst wird. Thomas Götz von Aust spricht hier aus Erfahrung. Wer also auf die inneren Werte des einfachen Küchengeräts achtet, wird in puncto innerer Wärme keine Enttäuschung erfahren. Wem das allerdings noch zu wenig Glücksgefühle sind, der probiert sich am besten mal am Schokopudding. In diesem Sinne: Möge „the Joy of Waterboiling“ uns alle (noch viel mehr) erfassen.