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Kaufberatung Laubbläser und -sauger

Wie finde ich den optimalen Laubbläser?

Laubssauger

Laubssauger

Wenn im Herbst die lästige Laubarbeit ansteht, kann einem ein Laubbläser die Arbeit ungemein erleichtern. Wer hier möglichst effizient vorgehen möchte, der setzt auf ein Kombigerät aus Laubbläser und -sauger. Worauf man beim Kauf achten sollte, lesen sie hier.

Laubbläser und Laubsauger teilen sich ein Aufgabengebiet auf ideale Weise: Während der Laubbläser die Blätter in einer Ecke „zusammentreibt“, saugt der Laubsauger das Laub an, häckselt es und sammelt es in seinem Fangsack. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt in ein Kombigerät investieren.

Akku, Benzin oder Elektro?

Allgemein unterscheidet man zwischen benzinbetriebenen und elektrobetriebenen Modellen. Letztere Klasse teilt sich wiederum in akkubetriebene und kabelgebundene Geräte auf. In der Klasse der Kombigeräte fällt jedoch auf, dass es deutlich weniger akkubetriebene Modelle am Markt gibt, da diese für den Einsatz als Laubsauger häufig zu wenig Motorkraft aufweisen. Die Geräte mit der höchsten Leistung finden sich in der Klasse der benzinbetriebenen Geräte. Sie kommen vor allem im professionellen Bereich zum Einsatz. Allerdings ist die hohe Leistung auch mit einigen Nachteilen verbunden. Der Geräuschpegel liegt deutlich über dem der Elektro-Laubsauger und -bläser. Außerdem müssen Sie hier mit unangenehmen Abgasen und intensiveren Wartungsarbeiten rechnen. Im privaten Bereich sind deshalb Elektro-Laubsauger und -bläser deutlich dominanter. Sie sind meist mit ausreichend Saug- und Blasleistung ausgestattet, bei gleichzeitig auch erträglichem Geräuschpegel. Zudem produzieren sie keine Abgase und kommen beinahe ohne Wartungsarbeiten aus. Der Anschluss an eine Stromquelle macht Sie natürlich von einer solchen abhängig, jedoch ist bei diesen Geräten das Kabel weniger störend als bei Elektro-Rasenmähern oder Elektro-Heckenscheren.

Achten Sie auf die Lautstärke!

Akku-Laubbläser sind die wohl leisesten Geräte dieser Klasse, müssen allerdings auch mit weniger Leistung auskommen. Benzinbetriebene Modelle sind deutlich lauter und sollten deshalb auch niemals ohne Gehörschutz verwendet werden. Allgemein gilt, dass die Lautstärke des Geräts mit seiner Leistung zunimmt. Wenn Sie es schaffen, mit Ihrem neuen Gerät unter 80 Dezibel zu bleiben, haben Sie sich bereits für ein relativ leises Gerät entschieden, das auch Ihre Nachbarn nicht allzu sehr stört.

Die Geräteleistung

Vor dem Kauf sollten Sie einige Informationen bezüglich des Motors einholen. Bei Elektromodellen wird die Leistung in Watt angegeben. Durchschnittliche Modelle überzeugen mit satten 2.000 Watt. Etwas teurere Geräte verfügen hingegen schon mal über mehr als 3.000 Watt. Bei Akku-Geräten lässt sich grob zwischen Modellen auf 18V-Basis und solchen, die 36V zur Verfügung haben, unterscheiden. Sowohl bei kabelgebundenen Modellen als auch bei Akku-Geräten hängt die maximale Leistung direkt mit der Luftgeschwindigkeit zusammen. Die Blasleistung wird von den Herstellern meistens in km/h angegeben. Einsteigermodelle erreichen eine Blasgeschwindigkeit von rund 200 km/h. Etwas teuerer Geräte schaffen schon 100 km/h mehr. Für welche Leistungskategorie Sie sich entscheiden, hängt davon ab wie groß die Fläche ist, die Sie bearbeiten müssen. Bei der Saugleistung sollten Sie darauf achten, dass der angegebene Wert 8 m³/h nicht unterschreitet. Im Idealfall liegt er etwas darüber oder überhaupt bei 15 m³/h. Modelle mit geringeren Saugwerten stoßen sehr schnell an ihre Grenzen.

Das Gewicht des Geräts und ergonomische Faktoren

Das Gewicht des Geräts variiert zwischen 3 und 5,5 kg. Kombigeräte sind in der Regel ein wenig schwerer als jene Modelle, die entweder nur als Laubbläser oder nur als Laubsauger fungieren. Ist ein Schultergurt im Lieferumfang enthalten, erleichtert das die Arbeit ungemein. Manche Geräte besitzen, für den Einsatz als Laubsauger, auch Rollen am Saugrohr, die es ermöglichen, den Sauger zu schieben. Neben dem Gewicht spielt auch die Gerätebalance eine wichtige Rolle, schließlich sollte es beim Halten genau im Gleichgewicht liegen.

Akkulaufzeit und Akkuladezeit

Bei Akku-betriebenen Geräten spielen natürlich auch Akkulaufzeit und Akkuladezeit eine entscheidende Rolle. Bei 18V-Geräten liegt die Laufzeit zwischen 5 und 35 Minuten, je nachdem ob Sie sich für ein Einsteigermodell oder ein teuereres Gerät entscheiden. Bei 36V-Modellen werden teilweise auch Laufzeiten von bis zu 1,5 Stunden erreicht. Große Unterschiede bestehen im Bereich der Akkuladezeiten. Es gibt Ladegeräte, mit denen die Akkus in 15 bis 45 Minuten wieder voll sind. Andere benötigen die 3- oder 4-fache Zeit.

Stufenlose Drehzahlregulierung, Häckselfunktion und Größe des Fangsacks

Ebenfalls sinnvoll ist es, wenn das Gerät über eine stufenlose Drehzahlregulierung verfügt. So können Sie auf die Geschwindigkeit des austretenden Luftstroms Einfluss nehmen. Eine Häckselfunktion gehört zur Standardausstattung. Die Größe des Fangsacks variiert, je nach Modell, zwischen 35 und 50 Liter.