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Kaufberatung Scanner

Wie finde ich den richtigen Scanner?

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Obwohl zunehmend alles digital ist, können manche Aufgaben nur von einem Scanner übernommen werden, wie das Archivieren und Digitalisieren von Dokumenten und Papieren. Hier lesen Sie, worauf Sie beim Kauf eines neuen Scanners besonders achten sollten.

Die Scan-Auflösung

Mit einer höherer Auflösung steigt auch die Anzahl der Bildpunkte, aus denen ein fertiger Scan dann besteht. Grundsätzlich gilt, dass bei besserer Auflösung natürlich auch mehr Details auf dem fertigen Scan zu erkennen sind. Bei der Auswahl der richtigen Auflösung sollten Sie sich nach Ihrem persönlichen Druckverhalten richten. Wer vor allem Wert auf hohe Qualität legt, der sollte allerdings mindestens nach Geräten mit 2.400 dpi suchen. Bei Fotos, Dias und Negativen dürfen es hingegen auch ruhig 9.600 dpi sein.

Die Farbtiefe

Bei der Farbtiefe wird angegeben, wie viele verschiedene Farbübergänge und -schattierungen der Scanner erkennt und einlesen kann. Für den Alltagsgebrauch sind 24 Bit vollkommen ausreichend. Damit kann das Gerät 16,7 Millionen unterschiedliche Farben erkennen. Eine höhere Farbtiefe von 36 oder 48 Bit ist hingegen nur in der professionellen Anwendung wirklich sinnvoll.

Die Scangeschwindigkeit

Vor allem im stressigen Büroalltag spielt natürlich auch die Scangeschwindigkeit eine wichtige Rolle. Ein moderner Scanner sollte die Vorlage in einem Durchgang abarbeiten können. Diese Funktion lässt sich am Ausdruck „Single-Pass" leicht erkennen. Passiert das in mehreren Durchgängen, hätte das eine Verdreifachung der Wartezeit zur Folge. Auch die Aufwärmphase sollte berücksichtigt werden.

Braucht mein Gerät eine ADF-Funktion?

Hinter der Abkürzung ADF versteckt sich der Begriff „Automatic Document Feeder“, also ein automatischer Vorlagenwechsler oder Vorlageneinzug. Scanner und Multifunktionsgeräte können damit die Vorlagenseite selbstständig einziehen, weshalb ein manuelles Wechseln der Dokumente nicht mehr notwendig ist. Ist der Scanner sehr häufig in Benutzung und wichtiger Teil Ihres Arbeitsalltags, kann die ADF-Funktion einiges an Zeitersparnis mit sich bringen.

Größe und Gewicht des Scanners

An die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Nutzer perfekt angepasst, gibt es Scanner in verschiedenen Ausführungen. Grundsätzlich unterscheidet man aber zwischen zwei Systemen: Flachbettscanner und Einzugsscanner. Der größte Unterschied dieser beiden Systeme zeigt sich in ihrer Größe. Ein Flachbettscanner ist – selbst in seiner kleinsten Version – größer und breiter als ein DIN-A4-Papier und mindestens so dick wie ein Buch. Wie man es vom Kopierer kennt, verfügt auch ein Scanner über einen aufklappbaren Deckel. Der Einzugscanner ist in etwa so groß wie ein mobiler Tintenstrahldrucker. Die Vorlage wird auf der einen Seite in einen Schlitz gesteckt und kommt auf der anderen Seite wieder heraus. Der Flachbettscanner ist zwar etwas größer und braucht am Schreibtisch ein wenig mehr Platz, dafür schafft er es auch Bücher oder Zeitschriften zu scannen. Leichte Flachbettscanner gibt es schon ab 1,5 Kilogramm. Deutlich schwerere bringen allerdings schon an die 5 bis 6 Kilogramm auf die Waage.

Die Technik

Der Großteil der Scanner benutzt für die Bilderfassung CCD-Bildsensoren (Charge Coupled Device). Damit ist eine hohe Bildqualität garantiert, aber auch eine aufwendige Optik notwendig. Um auch kleinere und günstigere Scanner anbieten zu können, versuchen es Hersteller zunehmend auch mit alternativen Sensoren. Deshalb werden Sie auch immer häufiger auf CIS-Bildsensoren (Contact Image Sensor) treffen. Diese sind einfacher aufgebaut und kommen ohne aufwendige Optik aus.